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FC Hansa Rostock : Aufstehen und bei St. Pauli etwas holen

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"Unser Minimalziel ist der 16. Platz, und das wird schwer genug", sagt Keeper Jörg Hahnel. Die Nordostdeutschen sind derzeit mit 26 Punkten lediglich 17. und müssten damit direkt in die 3. Liga runter.

svz.de von
erstellt am 17.Apr.2012 | 10:30 Uhr

Rostock | "Unser Minimalziel ist der 16. Platz, und das wird schwer genug", sagt Jörg Hahnel, Keeper des abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten FC Hansa Rostock. Die Nordostdeutschen sind derzeit mit 26 Punkten lediglich 17. und müssten damit direkt in die 3. Liga runter. Der Rückstand zum rettenden Ufer, auf den 15. Erzgebirge Aue, beträgt fünf Zähler. In den drei Partien bis zum Saisonende ist das zwar aufzuholen, allerdings nicht mit solchen Vorstellungen wie beim 0:5 zuletzt gegen den FSV Frankfurt. "Es war schon enttäuschend, dass wir so auseinanderbrachen und fünf Dinger kassierten. Das war für uns und die Zuschauer nicht schön und nur schwer zu erklären", so der Torwart.

"Egal, gegen wen wir spielen: Wir brauchen Punkte"

Zumal die Hansestädter in den drei Partien zuvor bewiesen, dass sie es können. Erst durch Erfolge bei 1860 München (1:0), gegen Düsseldorf (2:1) sowie in Cottbus (1:0) blieb der FCH im Rennen um Relegationsrang 16. Der Karlsruher SC (16./27) sowie Alemannia Aachen (18./25) sind die Konkurrenten der Ostseestädter, die bereits 2009/10 in die Verlängerung mussten, dort gegen den FC Ingolstadt (0:1, 0:2) den Kürzeren zogen. "Wir haben noch drei Spiele. Da sind neun Punkte zu verdienen. Wenn wir aber so auftreten wie gegen Frankfurt, werden wir sicherlich absteigen. Das steht fest. Wir haben gesehen, dass wir verlieren, wenn wir den Kampf nicht hundertprozentig annehmen", findet "Jockel" klare Worte.

Allerdings glaubt der 30-Jährige nicht, dass die 0:5-Pleite in den Köpfen der Hanseaten Spuren hinterlassen wird. "Es war jetzt nicht das erste Mal, dass wir fünf gekriegt haben. Wir haben immer mal Niederlagen", erklärt Hahnel. Doch diesmal war die Schlappe besonders ärgerlich, weil der FCH es versäumte, zum Kontrahenten aufzuschließen, und wieder einmal "Big Points" liegen ließ.

"Es ist richtig. Aber auch gegen Frankfurt gab es nur drei Punkte. Sicher hätten wir sie mit reinziehen oder näher herankommen können. Doch ich habe schon in den vergangenen Wochen immer gesagt, dass es egal ist, gegen wen wir spielen. Wir brauchen Punkte. Wir wissen, dass wir gewinnen können, und haben das auch vorher in den drei Partien gezeigt. Daran müssen wir uns erinnern, wieder aufstehen und bei St. Pauli etwas holen", sagt der Schlussmann.

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