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Drogen : Auf diese Warnsignale sollten Eltern achten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Körperliche Signale wie gerötete Augen, zitternde Hände oder Schweißausbrüche könnten auch andere Ursachen haben

Eindeutige Zeichen dafür, dass das eigene Kind Drogen nimmt, lassen sich kaum benennen. Scheinbare körperliche Signale wie gerötete Augen, zitternde Hände oder Schweißausbrüche könnten auch andere Ursachen haben, erklärt Diana Schulz von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Es gebe aber Veränderungen im Verhalten, die zumindest auf eine Lebenskrise des Kindes hindeuten könnten. Dazu gehören ein Nachlassen der Leistungen in der Schule auf allen Gebieten, das Aufgeben oder häufiges Wechseln des Freundeskreises und ein Rückzug in die Isolation. Auch, wenn ein Jugendlicher plötzlich seine bisherigen Interessen aufgibt oder teilnahmslos ist, sollten Eltern wachsam sein.

Nimmt ein Kind Drogen, sollten Eltern das auf alle Fälle ernst nehmen. „Panik und überstürzte Reaktionen sind jedoch auch wenig hilfreich“, mahnt Schulz. Fühlen sich Mütter und Väter hilflos angesichts der Situation, dann können sie sich an eine Drogen- oder Erziehungsberatungsstelle wenden.

Eine Übersicht von Beratungsstellen gibt es hier: www.bzga.de/service/beratungsstellen/suchtprobleme.

 

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