Mecklenburg-Vorpommern : Arbeitsagenturen zahlen weniger Lohnzuschüsse

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Weniger Zuschüsse, weniger Ein-Euro-Jobs: Die steigende Zahl von regulären Jobs hat die Arbeitsmarktförderung im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern geringer ausfallen lassen als geplant.

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03. Januar 2013, 11:02 Uhr

Schwerin | Weniger Zuschüsse, weniger Ein-Euro-Jobs: Die steigende Zahl von regulären Jobs in MV hat die Arbeitsmarktförderung im Nordosten geringer ausfallen lassen als geplant. So seien 2012 mit mehr als 200 Millionen Euro an Eingliederungszuschüssen für Arbeitslose 18 Millionen Euro weniger ausgezahlt worden als vorgesehen, teilte Margit Haupt-Koopmann, Chefin der Landesarbeitsagentur gestern mit. So sei durch die gute Wirtschaftsentwicklung in MV die Arbeitslosigkeit im Vergleich zu 2011 "deutlich abgebaut" worden. Immer mehr Arbeitgeber würden neue Mitarbeiter auch ohne Lohnkostenzuschüsse einstellen. Dadurch hätten die Ausgaben um 25 Prozent abgenommen. Die Zahl der Arbeitsgelegenheiten sei um 20 Prozent gesunken, da Arbeitslose stärker durch andere Maßnahmen an reguläre Beschäftigung herangeführt worden seien. "Die Steuerzahler können von uns erwarten, dass wir wirtschaftlich mit dem Geld umgehen", sagte Haupt-Koopmann. Die Qualifizierung sei auf hohem Niveau gehalten worden. Die Agenturen hätten 13 500 berufliche Weierbildungsmaßnahmen bewilligt. Für 2013 stünden für MV mehr als 200 Millionen Euro für Eingliederungszuschüsse bereit.

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