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Arbeitsagentur rüstet sich für P+S-Insolvenz

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erstellt am 26.Aug.2012 | 06:47 Uhr

Stralsund | Die bei der Insolvenz der P+S-Werften zuständige Arbeitsagentur in Stralsund bereitet sich auf den Ernstfall vor. Es sei bereits Kontakt mit dem Personalmanagement der Werften aufgenommen worden, um bei einem Insolvenzantrag zügig reagieren zu können. So erwägt die Arbeitsagentur die Einrichtung von Anlaufstellen an den beiden Werftstandorten Stralsund und Wolgast, um Fragen der rund 1750 Arbeitnehmer vor Ort beantworten und Meldungen entgegennehmen zu können.

"Wir hoffen natürlich, dass es der Geschäftsführung gelingt, die Werften zu retten", sagte der Leiter der Stralsunder Agentur für Arbeit, Jürgen Radloff. "Eine Insolvenz wäre für die gesamte Region ein schwerer Schlag." In den letzten zehn Jahren habe es in Vorpommern keine nur annähernd vergleichbare Situation gegeben. Wie Radloff sagte, steht den P+S-Mitarbeitern im vorläufigen Insolvenzverfahrens Insolvenzgeld in Höhe von 100 Prozent des Nettogehaltes zu. Dieses werde maximal drei Monate gezahlt.

Die Chancen für Metallbauer, in Stralsund, Wolgast und Umgebung Arbeit zu finden, sind nach Einschätzung Radloffs begrenzt. Eine große Nachfrage nach Arbeitskräften in Metallberufen gebe es in Hamburg, so Radloff.

Auch für die Mitarbeiter der Arbeitsagentur würde die mögliche Insolvenz eine Herausforderung sein. Denkbar sei, dass man die Unterstützung angrenzender Agenturen anfordere, sagte Radloff. Dies sei besonders dann wichtig, wenn es um Termine bei Arbeitsvermittlern gehe.

Die Chancen für Metallbauer, in Stralsund, Wolgast und Umgebung Arbeit zu finden, sind nach Einschätzung Radloffs begrenzt. Eine große Nachfrage nach Arbeitskräften in Metallberufen gebe es in Hamburg.

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