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Mecklenburg-Vorpommern

24. Oktober 2017 | 11:49 Uhr

Ansturm auf Ferienorte zu Ostern erwartet

vom

svz.de von
erstellt am 21.Apr.2011 | 11:55 Uhr

Angesichts der schönen Wetteraussichten für Ostern erwartet die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern einen Gästeansturm. Neben Urlaubern, die im Voraus gebucht haben, würden sich erfahrungsgemäß viele Tagesgäste auf den Weg machen, sagte Tourismusverbandssprecher Tobias Woitendorf in Rostock am Mittwoch der dpa. Damit hätten auch Restaurants und Straßencafés eine gute Chance. Die Ferienorte sind nach seinen Worten vorbereitet, die letzten Strandkörbe würden Ostern herausgestellt. Hotels und Pensionen rechnen mit einer Auslastung von 80 Prozent. "Bei viel Sonnenschein kommen sicherlich noch ein paar Prozent drauf", sagte Woitendorf.

Nach einer verbandsinternen Umfrage werden zu Ostern rund 250 000 Übernachtungsgäste in Mecklenburg-Vorpommern erwartet. Die meisten Urlauber fahren traditionell an die Küste, auf die Inseln Rügen und Usedom sowie an die Seenplatte.

Auch die rund 200 Campingplätze des Landes sind auf einen Oster- Ansturm eingestellt. "Zu Ostern sind die Plätze gut gebucht", sagte die Geschäftsstellenleiterin des Verbandes für Camping- und Wohnmobiltourismus (VCFMV), Marita Hadel, in Rostock. Die Dauercamper seien längst da: "Bei diesem Wetter hält die keiner mehr", sagte sie.

Viele Orte warten mit Veranstaltungen im Freien auf. In Neu Zachun (Kreis Ludwigslust) beginnt die Wasserskisaison, in Sandhof (Kreis Parchim) startet am Samstag der Mecklenburger Osterritt. Dort werden mehr als 100 Reiter, Kutscher und Mitfahrer erwartet. In Rostock und Bollewick (Müritzkreis) gibt es Ostermärkte.

Freilichtmuseen wie in Schwerin eröffnen die Saison, Osterläufe und -spaziergänge werden angeboten. In Alt Tellin (Kreis Demmin) an der Tollense können Gäste zu Ostertouren mit Kanus, Pferden und Kutschen aufbrechen.

Die Polizei rechnet mit starkem Autoverkehr zu den Inseln Usedom und Rostock. Staus vor Usedom könnten sich vor allem zur Anreise am Gründonnerstag sowie am Freitag und Montag bilden. Der Freitag sei in Polen nicht arbeitsfrei, so dass viele Ausflügler nach Polen erwartet werden. Am Montag demonstrieren Atomkraftgegner bei Lubmin, dafür werde die Landesstraße 262 zwischen Lubmin und Spandowerhagen am Nachmittag gesperrt.

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