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Endlich Frühling : Ansturm auf blühende Regale

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Frühling läßt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte. Hoch Gulliver beschert uns auch am Sonnabend spitzenmäßiges Wetter. Die Gärtnerherzen schlagen wieder höher. Blumenläden und Gartenmärkte haben Hochkonjunktur.

svz.de von
erstellt am 16.Mär.2012 | 08:50 Uhr

Parchim | Spätestens seit gestern schlagen die Gärtnerherzen wieder höher. Ganz klar, das liegt am Frühling in der Luft und daran, dass die Scholle hinterm Haus oder im Garten lockt. Und weil die Gärtnerherzen höher schlagen, haben die vielen kleinen Blumenläden und die großen Gartenmärkte in der Region Hochkonjunktur.

Auch der Obi, dem seine offizielle Wiedereröffnungfeier nach großem Umbau des Garten-Centers am Wochenende 31. März/1. April noch bevorsteht. Noch wird hier eingeräumt, sind Restarbeiten zu erledigen. Doch vorbereitet auf den Kundenansturm, der gestern schon groß, heute ganz sicher noch größer wird, sind die Mitarbeiter um Garten-Center Leiter Ralf Doerks natürlich schon jetzt: Sie präsentieren der Kundschaft ein buntes Meer von Primeln, Stiefmütterchen, Narzissen, Tulpen, Ranunkeln, Hyazinthen… "In der Baumschule haben wir darüber hinaus die ersten Obstgehölze, wir haben Koniferen, Ziersträucher und nächste Woche kommt auch die erste italienische Ware rein", erklärt Doerks und ist in seinem Element. Während Bäume und Sträucher ohne Abstriche in den Boden können, sei das mit Frühblühern so eine Sache: "Stiefmütterchen können minus vier, minus fünf Grad ab, das ist gar kein Problem. Bei Ranunkeln und Primeln aber sollte man vorsichtig sein, minus ein Grad ist nicht so wild, mehr können sie aber nicht ab. Da kommt es auf den Standort an. Weil die Nächte durchaus noch frostig werden können, empfehle ich deshalb immer eine geschützte Lage, am besten ganz nahe am Haus", sagt Doerks.

Wer an diesem Wochenende noch keine Zeit fürs Garten-Shopping findet, muss keine Angst haben: Das Frühjahr startet ja gerade erst durch und die Regale sind voll. "Allerdings gibt es bei manchen Primelsorten schon die ersten Lücken", muss Doerks einschränken. "In den letzten Wochen fehlte es einfach an der Sonne, weshalb manche Sorten noch keine Blüten geschoben haben. Und so sind Lieferengpässe entstanden."

Wenn Obi am ersten Aprilwochenende den erfolgreichen Umbau mit seinen Kunden feiert, gibt’s dafür gleich ein paar gute Gründe: Zum einen sind die großzügigen 2000 Quadratmeter überdacht, zudem verfügt die neue Centerhalle über Beschattungsvorrichtungen, sie kann belüftet werden und ist mit einer Beregnungsanlage ausgestattet. Doerks: "Das erleichtert uns Mitarbeitern die Arbeit enorm, und die Kunden können sich selbst bei schlechtem Wetter in aller Ruhe umsehen."


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