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Eckhard Ohms und der 104 Zentimetern Graskarpfen : Anglerglück am Roten See

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Es ein harter Kampf zwischen Angler und Fisch. Als der Fang nach etwa 15 Minuten Richtung Ufer kam und die Oberfläche erreichte, konnten die Angler erstmals sehen, was für ein Kaliber das war.

Brüel | Die beiden langjährigen Angelfreunde Eckhard Ohms und Karsten Löwe begaben sich zum wiederholten Mal in den frühen Morgenstunden zum Karpfenansitz an den Roten See.

Alle Angeln waren ausgeworfen. Beide machten es sich mit einer Tasse Kaffee im Angelstuhl gemütlich. Plötzlich biss es an der Angel von Eckhard Ohms mit drei kleinen Maiskörnern als Köder.

Es war ein Sonnabend gegen 6.30 Uhr, als die Pose des langjährigen Mitgliedes vom Verein Roter See langsam abtauchte und in Richtung Seemitte fuhr. Als der Petrijünger den Anschlag setzte, spürte er sofort einen mächtigen Widerstand am Haken. Der Fisch übernahm erst mal die Regie, zog mächtig Schnur von der Rolle und war nicht zu bremsen.

Jetzt begann ein harter Kampf zwischen Angler und Fisch. Als sich der Fang nach ungefähr 15 Minuten Richtung Ufer drillen ließ und langsam an die Oberfläche kam, konnten Eckhard Ohms und Karsten Löwe erstmals sehen, was für ein Kaliber da an den Haken gegangen war, da der Fisch seine mächtige Schwanzflosse aus dem Wasser streckte. Spätestens jetzt war beiden Anglern klar, dass dieser Kampf noch lange nicht vorbei war.

Das nächste Problem war die Schilfkante, hinter der die Petrijünger ihren Angelplatz gewählt hatten, denn der Fisch versuchte ständig in das Schilf zu gelangen. Nach mehreren Fluchten in Richtung Seemitte und Zweikampf in Kraut und Schilf wurde der Fisch dann langsam müde und zeigte sich in seiner ganzen Pracht an der Oberfläche. Am Haken hing ein mächtiger Graskarpfen (Ctenopharyngodon idella).

Zweimal konnte Eckard Ohms den Fisch in Richtung Unterfangkescher drillen, jedoch jedes Mal drehte sich dieser aufgrund seiner Größe aus dem Kescher heraus und flüchtete ins tiefe Wasser. Vom langem schweißtreibenden Drill erschöpft und in Sorge, den Fang noch zu verlieren, gelang es dem Petrijünger nach 30 Minuten, das kapitale Exemplar in eine Badebucht zu ziehen. Hier konnte der Fisch vorsichtig mit dem Unterfangkescher gelandet werden. Freude und Erstaunen der beiden Angler waren groß, als dieses Exemplar an Land war. Um den Fang zu dokumentieren wurde schnell ein weiterer Angelfreund mit Kamera, Waage und Maßband zum See gerufen. Der Graskarpfen hatte eine Länge von 104 Zentimeter und wog 13,5 Kilogramm (27 Pfund). Nach dem Wiegen und Messen wurde das Prachtexemplar wieder schonend in den See zurück gesetzt.

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erstellt am 08.Jun.2011 | 05:10 Uhr

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