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Mecklenburg-Vorpommern

18. Dezember 2017 | 10:14 Uhr

„Andrea" setzt Wismar unter Wasser

vom

svz.de von
erstellt am 06.Jan.2012 | 06:56 Uhr

Wismar | Erst lief es davon, dann kehrte das Wasser in die Wismarbucht zurück. Tief "Andrea" sorgte mit kräftigem Wind aus nordöstlicher Richtung gestern dafür, dass die Hafenbecken der Kreisstadt wieder ordentlich aufgefüllt wurden. Das Ergebnis war ein gemessener Pegelstand, der am Scheitelpunkt des gestrigen Vormittags gegen 10 Uhr mit 1,37 m über der normalen Fünf-Meter-Marke, das Wasser am Alten Hafen über die Kaikante schwappen ließ.

Kleine Verkaufskutter schaukelten ungewohnt heftig, doch der Betrieb ging dennoch weiter. Denn die Kunden mussten sich jetzt nicht mehr für das Fischbrötchen hinunterbeugen. Im Bereich des Ziegenmarktes rückten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr vorsorglich mit einem Laster voller Sandsäcke an. Gut zu tun hatte auch die Koggenbesatzung. "Wegen des ständigen Leinennachführens war das Fahrzeug durch uns auch in der Nacht besetzt", so die Information von Koggenkapitän Peter Samulewitz. Bis gegen 1 Uhr tobte der Sturm, mit bis zu neun Windstärken noch ordentlich, dann flaute er etwas ab.

Gestern Mittag zeigte das erste Wismarer Hochwasser mit 1,25 Meter in diesem Jahr eine rückläufige Tendenz. Doch die Situation reichte dennoch aus, um bei Autofahrern im nahen Kreuzungsbereich Schiffbauerdamm für eine leichte und spritzende Bugwelle zu sorgen. Pech hatte mancher, der sein Fahrzeug im Bereich des Parkplatzes am alten Fischerturm abgestellt hatte. Da war nur noch Einsteigen mit hohen Gummistiefeln möglich.


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