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Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger öffnete Stationen in MV : Andrang bei Seenotrettern

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Zahlreiche Touristen sowie Bewohner von Küste und Inseln haben sich gestern über die Arbeit der Seenotrettung an Nord- und Ostseeküste informiert.

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erstellt am 31.Jul.2011 | 07:07 Uhr

Rostock | Zahlreiche Touristen sowie Bewohner von Küste und Inseln haben sich gestern über die Arbeit der Seenotrettung an Nord- und Ostseeküste informiert. "Viele sind heute anstatt zum Strand lieber zu uns gekommen", freute sich Christian Stipeldey, Sprecher der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Die Organisation informierte in ihren Stationen an den Küsten von Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, auf einigen Inseln sowie in der Bremer Zentrale über ihre Arbeit. Am gestrigen "Tag der Seenotretter" konnten Besucher nahezu an allen Stationen zwischen der Insel Poel bei Wismar und Ueckermünde am Stettiner Haff die neueste Technik wie auch die seemännische Ausrüstung besichtigen und mit den Mannschaften ins Gespräch kommen.

In der DGzRS-Zentrale in Bremen war vor allem die so genannte Seenotleitung ein Publikumsmagnet. Von der Leitstelle aus werden sämtliche Rettungseinsätze an der deutschen Nord- und Ostseeküste koordiniert. Auf großes Interesse stieß aber auch der Fahrsimulator, an dem Besucher selbst einen Seenotkreuzer steuern konnten.

Die 186 fest angestellten und 800 ehrenamtlichen Helfer haben im vergangenen Jahr mehr als 1100 Menschen aus Not oder vor drohenden Gefahren gerettet. Sie fuhren mehr als 2000 Einsätze. Die 1865 gegründete DGzRS finanziert sich vollständig aus Spenden. Der letzte Sonntag im Juli ist traditionell Tag der offenen Tür bei den Seenotrettern.

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