Rentner in MV : Altersarmut in MV noch deutlich geringer als im Westen

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04. November 2014, 20:30 Uhr

Altersarmut ist in Mecklenburg-Vorpommern bislang ein deutlich kleineres Problem als in den alten Bundesländern. Im vergangenen Jahr bezogen im Nordosten 18 von 1000 Senioren staatliche Grundsicherung, weil ihre Rente zu gering war. Im Bundesdurchschnitt lag dieser Anteil bei 30, in den alten Ländern sogar bei 32 von 1000. Vor allem Frauen sind dort betroffen: In Westdeutschland bekamen 36 von 1000 Frauen und 27 von 1000 Männern über 65 Jahren Grundsicherung. In Mecklenburg-Vorpommern waren es 20 von 1000 Frauen und 16 von 1000 Männern. Die Rente fällt oft dann besonders niedrig aus, wenn ein Betroffener längere Zeit arbeitslos war. Im Vergleich der neuen Bundesländer ist der Anteil der Bezieher von Grundsicherung in Mecklenburg-Vorpommern am höchsten. In Sachsen und Thüringen waren nur 11 von 1000 über 65-Jährige auf die staatliche Hilfe im Alter angewiesen. In Brandenburg waren es 14 und in Sachsen-Anhalt 15 von 1000. Bundesweit stieg die Zahl der Bezieher von 2012 bis 2013 um 7,4 Prozent auf fast eine halbe Million.

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