Belastungstest erfolgreich : Alte A19-Brücke hält Berlin-Ostsee-Verkehr stand

An der Baustelle Petersdorfer Brücke staut sich der Verkehr.
An der Baustelle Petersdorfer Brücke staut sich der Verkehr.

Die Erneuerung der Petersdorfer Brücken der Autobahn 19 bei Malchow kann planmäßig weitergehen.

svz.de von
11. September 2017, 21:00 Uhr

Wie eine Sprecherin des Schweriner Verkehrsministeriums am Montag sagte, hält die alte östliche Teilbrücke der A19 Berlin-Rostock der Belastung durch den Verkehr von und zur Ostsee bisher wie berechnet stand. Das hätten Belastungstests ergeben, für die das Nadelöhr von Berlin zur Ostsee zeitweise komplett gesperrt worden war. Seit 2015 wird die westliche der beiden sanierungsbedürftigen Teilbrücken über den Petersdorfer See und die Müritz-Elde-Wasserstraße neu gebaut.

Deshalb steht auf der östlichen Brücke nur eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung. Da auch nur 40 Kilometer pro Stunde erlaubt sind, kommt es regelmäßig an Wochenenden oder Feiertagen und in den Ferien zu kilometerlangen Staus. Diese alte Teilbrücke war nach Statikproblemen 2015 extra verstärkt worden.

Eine Entlastung für die Hauptverkehrsroute soll es ab Sommer 2018 geben. Dann werde die westliche Brücke fertig sein und soll je zwei Fahrspuren in beide Richtungen haben, hieß es. Die Baukosten für die gesamte Anschlussstelle mit Brückenneubauten sollen 43 Millionen Euro betragen.

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