zur Navigation springen
Mecklenburg-Vorpommern

21. November 2017 | 13:16 Uhr

Als Rose sahnt Rostock ab

vom

svz.de von
erstellt am 15.Apr.2012 | 07:55 Uhr

Rostock | Sie ist widerstandsfähig, gesund und trägt ihre apricotfarbenen Blüten besonders lang. Die Rose "Hansestadt Rostock" hat ihren Siegeszug angetreten, seit sie im Juni 2010 mit Warnowwasser getauft wurde. Mittlerweile ist sie in Baden-Baden mit der "Goldenen Rose", dem wichtigsten Züchterpreis Europas, ausgezeichnet worden. "Sie ist mit einer sehr hohen Punktzahl bewertet worden - so hoch wie schon lange keine Rose mehr", sagt Heiko Rademacher, Abteilungsleiter Gartenpflanzen beim Gartenmarkt Grönfingers.

Nun steht die nächste Prüfung bevor. Die "Hansestadt Rostock" hat sich für das Prädikat "Anerkannte deutsche Rosenneuheit" beworben. "Rosen mit diesem Zertifikat haben bewiesen, dass sie mehrere Jahre zuverlässig geblüht haben", erklärt Rademacher. Dazu werden die Informationen über Gesundheit und Blüte aus den verschiedenen Versuchsgärten zusammengetragen. Das dauert einige Jahre, eben weil die Rose über einen längeren Zeitraum beobachtet werden soll. Rademacher, der die Rose damals beim Züchter Tantau entdeckt hat, freut sich über den Erfolg der "Hansestadt Rostock". Nicht nur die Preise, die die Beetrose auch in Paris, Monza und Lyon gewonnen hat, lassen sein Gärtnerherz höher schlagen. Was ihm vor allem Freude bereitet, ist das Wachstum und die reiche Blüte. "Sie blüht erst relativ spät, aber dann pausenlos", sagt Rademacher. Auch der regnerische Sommer 2011 habe der Rose "Hansestadt Rostock" nichts anhaben können. "Das war mein Anspruch, als ich nach ihr gesucht habe. Ich wollte keine Rose, von der es nachher heißt, die taugt nichts", sagt Rademacher. Eine vernünftige Sorte sollte es sein. Auch in diesem Jahr stehen wieder Wettbewerbe für die Rose "Hansestadt Rostock" an. Aber den wichtigsten Wettbewerb hat sie für Rademacher schon gewonnen, denn: "Für viele Kleingärtner ist es heute ein Muss, eine ,Hansestadt Rostock’ zu haben."


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen