Abstimmung mit Güstrowerin : Als Hauptpreis winkt Start in New York

Ob Gymnastik oder Laufen – für Maren Sprögel hilft der Sport beim inneren Ausgleich.
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Ob Gymnastik oder Laufen – für Maren Sprögel hilft der Sport beim inneren Ausgleich.

Maren Sprögel kann „Laufheld 2014“ werden – wenn Fans für sie stimmen

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24. November 2014, 20:34 Uhr

Mit viel Glück und Unterstützung aus Mecklenburg-Vorpommern kann die Güstrowerin Maren Sprögel die „Laufheldin 2014“ von Enzymkraft werden. Enzymkraft, eine Initiative des Unternehmens Mucos Pharma, hat für Projekte, die soziales Engagement mit Sport verbinden, den Titel „Laufheld 2014“ ausgeschrieben. Der Gewinner kann sein Projekt beim New-York-Marathon, Halbmarathon in Paris sowie in Lissabon promoten.

Maren Sprögel wurde für ihr Engagement als Lauftherapeutin am KMG Klinikum in Güstrow nominiert. „So etwas ist eine große Ehre“, sagt sie. Dafür braucht sie aber jede Stimme. „Ich würde Mecklenburg-Vorpommern und das KMG sehr gerne bei den sportlichen Höhepunkten vertreten.“ Noch bis zum 30. November können Stimmen für die Güstrowerin auf der Internetseite www.enzymkraft.de abgegeben werden.

„Besonders nach einem stressigen Tag kann ich beim Laufen loslassen. Man fühlt sich danach auf eine gute Weise erschöpft“, sagt Maren Sprögel. Dieses Gefühl vermittelt sie auch ihren Patienten der Gerontopsychiatrischen Station in Güstrow. „Regelmäßig geht die Laufgruppe raus. Nach dem Sport verändert sich meist die Stimmung der Patienten.“ Besonders für diejenigen mit Depressionen, Angstzuständen oder Psychosen sei diese Art von Sport ein guter Ausgleich und helfe bei der psychischen Genesung. „Aber wir laufen nicht nur – auch leichtere Sportübungen in einem Kreis sind beliebt. Egal, was man macht, Hauptsache man fordert seinen Körper ein bisschen.“

Für die Güstrowerin war die Leichtathletik schon immer eine Leidenschaft. „Schon in der Schule war dies meine Lieblingsdisziplin. Seit 15 Jahren laufe ich wieder regelmäßig und nehme an Wettbewerben teil.“ Wie dem Halbmarathon in diesem Jahr in Köln, wo sie sich für die Abstimmung beworben hat. „Ich strebe dabei keine bestimmte Zeit oder Platzierung an, sondern möchte den Lauf genießen.“

Ihr Hobby zum Beruf machen konnte sie durch eine Weiterbildung zur Lauftherapeutin bei der DGVT (Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie) in Würzburg 2009. „Diese Methode hat mich total fasziniert. Wir begannen dann auch mit der Einführung der Lauftherapie am KMG.“ Die Patienten seien anfangs skeptisch gewesen, wie das Laufen ihnen bei psychischen Problemen helfen solle. „Aber schnell haben die Gruppenmitglieder an sich selbst beobachtet, wie sich durch das Laufen die Stimmung verändert hat. Es haben sich Schlafstörungen gelegt.“ Wichtig für die 46-Jährige ist vor allem, dass ihre Patienten sich trauen, mitzumachen.

Diese fordert sie von ihrer „Truppe“ auch bei Charity-Läufen des KMG. Ob für die Klinik-Clowns oder die DRK-Wasserwacht, Maren Sprögel und ihre Mannschaft erlaufen immer einen kleinen Geldbetrag für den guten Zweck. „Ich stelle die Mannschaft zusammen und versuche den Patienten die Angst zu nehmen. Es geht auch dabei nur um den Spaßfaktor.“

Der Link zur Abstimmung:  www.enzymkraft.de/laufhelden-2014/maren-sproegel

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