Wittenburg : Alpincenter: Stunde der Kaufentscheidung

Bisher noch ein Modell:  Neben der Wittenburger Skihalle sollen ein Feriendorf und 12000 Quadratmeter Verkaufsfläche entstehen.
Bisher noch ein Modell: Neben der Wittenburger Skihalle sollen ein Feriendorf und 12000 Quadratmeter Verkaufsfläche entstehen.

Stadt und Van-der-Valk-Gruppe kurz vor Einigung über die Erweiterungsfläche

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13. März 2014, 21:15 Uhr

Nach Jahren der Ankündigungen ist in die geplante Erweiterung des Wittenburger Alpincenters Bewegung gekommen. Die Stadt Wittenburg und die holländische Van-der-Valk-Gruppe stehen kurz vor Abschluss eines Kaufvertrages für eine 26,5 Hektar große Erweiterungsfläche. Auf dem seit Jahren reservierten Grundstück sollen die Schwimm- und Saunalandschaft sowie ein Feriendorf an der Skihalle entstehen. Sowohl Wittenburgs Bürgermeisterin Margret Seemann als auch Bob van den Nieuwenhuijzen, General Manager in Wittenburg, erklärten, dass man sich im Prinzip einig sei: „Wir bekennen uns mit diesem Kauf klar zu dem Projekt, zu dem die Schwimmhalle, das Feriendorf mit 110 Häusern, der Umbau der Außenanlagen, aber auch das Outlet-Center gehören“, erklärte Nieuwenheuijzen. Das Projekt werde gemeinsam mit dem holländischen Unternehmen „ontwickelfonds“ geplant und auch realisiert. Planungskosten: 2,5 Millionen Euro.

Bürgermeisterin Seemann will das Thema spätestens kommende Woche abgeschlossen haben, nachdem in der vergangenen Woche ein Notartermin in letzter Minute scheiterte: „Wir brauchen Klarheit über die Fläche für das Projekt. Es gibt auch andere Interessenten.“

Angeblich, das betonen beide Seiten, ist man sich über die groben Dinge einig. Der Kaufpreis für die 26,5 Hektar soll bei einer Million Euro liegen. Allerdings verlangt die Stadt Klauseln, die einen spekulativen Weiterverkauf der Fläche unmöglich machen sollen. Zudem besteht die Stadt auf Strafzahlungen, falls doch keine Schwimmhalle gebaut werden sollte. Der reguläre Kaufpreis sei zwar höher als ursprünglich vereinbart, aber dennoch niedrig gehalten: „Wir hoffen ja auf zweistellige Investitionen.“ Die wollen die Holländer auch leisten, sie lassen sich aber auf weitere Zeitpläne nicht ein. Das hänge auch von den nötigen Genehmigungen ab. Van-der-Valk-Sprecher Volker Wünsche findet Misstrauen unangebracht: „Wir sind seit Jahren hier, haben schon Millionen investiert und wir haben nicht zuletzt in Linstow mit aktuell 450 000 Gästeübernachtungen pro Jahr bewiesen, dass wir es können.“

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