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In Proseken Flop, in Roggendorf top : Aktion „Brems dich“ ist in Roggendorf erfolgreich

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Die Präventionsberaterin und Polizeihauptmeistern Angelika Becker lächelt und sieht zufrieden aus und sie hat auch allen Grund dazu, denn die „Brems dich"-Aktion der Polizei war zumindest in Roggendorf ein voller Erfolg.

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erstellt am 08.Aug.2012 | 10:02 Uhr

Roggendorf | Die Präventionsberaterin und Polizeihauptmeistern Angelika Becker lächelt und sieht zufrieden aus und sie hat auch allen Grund dazu, denn die "Brems dich"-Aktion der Polizei war zumindest in Roggendorf ein voller Erfolg.

"Es fuhren wirklich alle sehr ordentlich", sagte Angelika Becker freudig. Gestern früh stand sie wieder an der Grundschule in Roggendorf, sozusagen als Warnhinweis für die Autofahrer, zusätzlich zu der Geschwindigkeitstafel. Denn wirklich gegen Verstöße vorgehen, hätte die Polizeihauptmeisterin nicht können. Doch das brauchte sie auch nicht.

Die Tafel ist schon von Weitem sehr gut zu erkennen und erfüllt damit ihren Zweck. Tatsächlich fuhr gestern keiner zu schnell. "Im Gegenteil", so die Polizeihauptmeisterin, "meist fahren die Autos sogar zu langsam. Erst kommt der Schock seine eigene Geschwindigkeit zu sehen und dann ist die Überlegung groß: Ist hier eigentlich eine 30er Zone?" Sogar 50 Kilometer pro Stunde sind vor der Grundschule in Roggendorf erlaubt. Doch gerade weil die Geschwindigkeitsbegrenzung im Bereich der Grundschule verhältnismäßig hoch ist, gibt es eine Fußgängerampel, die vor allem den Kindern dabei helfen soll, die Straße ungefährdet zu überqueren.

Auch die Lehrer bemühen sich, den jungen ABC-Schützen zusätzlich zu dem Stoff der ersten Klasse den Umgang mit dem Straßenverkehr zu zeigen. So habe gestern auch eine Lehrkraft die Erstklässler von der gegenüberliegenden Bushaltestelle abgeholt, um diese sicher über die Straße zu geleiten. "Die Probleme mit dem Verkehr sind leider nicht überall so schön gelöst", erklärt die Präventionsberaterin Angelika Becker, "in anderen Schulen sind die Bushaltestellen zu weit weg, da gibt es leider nicht diese Möglichkeit schon vorher die Kinder zu betreuen und auch eine Fußgängerampel fehlt oftmals."

Dass die Aktion in Roggendorf so ruhig verläuft, war vorher nicht unbedingt zu erwarten. Bereits Montag kam es vor anderen Schulen zu einer Vielzahl von Verstößen und sogar zu einigen verbalen Auseinandersetzungen. Besonders Halte- und Parkgewohnheiten einiger Eltern standen in der Kritik. So gab es allein in Proseken, nach den Angaben eines Polizeibeamten, 15 Verstöße bei denen die Eltern in der Busschleife geparkt hätten und ihre Kinder außerhalb der Ampeln über die Straße geführt haben sollen. Nach Aufforderung der Beamten, sich an die Verkehrsordnung zu halten, diskutierten einige sogar vor den Kindern mit den Beamten und ließen Sätze verlauten wie: "Wenn sie mich aufschreiben, beschwere ich mich." Die Polizei schließt auf mangelnden Respekt und rät generell: "Eltern sollten ihren Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr und im gegenseitigen respektvollen Umgang vorleben."

In Roggendorf gab es gestern jedoch nur einen Verstoß. Ein Elternteil habe, trotz Beobachtung durch die Polizeihauptmeisterin Angelika Becker, in der Busschleife geparkt und soll sein Kind ohne die Ampel zu beachten über die Straße gebracht haben. Angelika Becker kann das nicht verstehen, doch trotzdem ist sie mit der Aktion sehr zufrieden "Die Tafel ist die beste Methode, die Fahrer dazu zu bringen über ihre Geschwindigkeit und über die Kinder nachzudenken."

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