„Junge Alternative“ : AfD-Nachwuchspolitiker zahlt 20 000 Euro wegen Markenbetrugs

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31. März 2016, 18:00 Uhr

Der nächste Spitzenpolitiker des AfD-Landesverbandes wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Gegen Robert Schnell, Landesvorsitzender der „Jungen Alternative“ und Mandatsträger seiner Partei in der Neubrandenburger Bürgerschaft, ermittelte die Rostocker Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des Markenbetrugs. Im vergangenen Jahr wurde das Verfahren gegen Schnell gegen eine Geldauflage von 20  000 Euro eingestellt, bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft gegenüber unserer Redaktion.

Schnell hatte zusammen mit anderen an Geschäftsleute Einträge auf einer Internetseite mit dem Namen „Gelbes Branchenbuch“ verkauft. Dabei habe er bei den Kunden die falsche Annahme hervorgerufen, es handele sich um die von der Telekom gegründeten „Gelbe Seiten“, was nicht der Fall war. Ein Komplize wurde zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt. Erst vor wenigen Wochen war bekannt geworden, dass die Schweriner AfD-Landtagskandidatin Petra Federau über einen Escort-Service Frauen in die arabische Welt vermittelt hatte.

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