Erhalt der Sport-Bundeszentren : AfD fühlt sich ausgegrenzt

AfD-Politiker Nikolaus Kramer. /Archiv
AfD-Politiker Nikolaus Kramer. /Archiv

Die Fraktionen von SPD, CDU, Linken und BMV fordern in dem gemeinsamen Antrag den Erhalt der gefährdeten Bundesstützpunkte für Segeln, Kanu und Triathlon. Die AfD wurde nicht gefragt.

svz.de von
08. Oktober 2018, 20:05 Uhr

Ein gemeinsamer Antrag fast aller Fraktionen des Landtags für den Erhalt der Leistungssport-Bundesstützpunkte in Mecklenburg-Vorpommern sorgt für Ärger bei der AfD. Sie werde ausgegrenzt, sagte der Vorsitzende der größten Oppositionsfraktion, Nikolaus Kramer, am Montag in Schwerin. In einer E-Mail vom 20. September habe er Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) angeboten, gemeinsam für den Erhalt der Bundesstützpunkte im Nordosten einzustehen. Nun sei die AfD bei dem gemeinsamen Antrag der anderen Fraktionen übergangen worden. Hesse habe nicht einmal auf die E-Mail geantwortet.

Die Fraktionen von SPD, CDU, Linken und BMV fordern in dem gemeinsamen Antrag für die nächste Landtagssitzung den Erhalt der gefährdeten Bundesstützpunkte für Segeln, Kanu und Triathlon. Ein Sprecher der SPD-Landtagsfraktion bestätigte, dass die AfD nicht gefragt wurde, ob sie dem Antrag beitreten wolle. Es gebe keine Schnittmengen mit der AfD, sagte er.

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