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Kundgebung in Stralsund : AfD fordert Rücktritt Merkels

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Angriff auf Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Annäherung an Russland verlangt

Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern hat die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) scharf angegriffen. Gut vier Monate vor der Landtagswahl warf AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm im Wahlkreis Merkels der Landes- und Bundespolitik Versagen auf allen Ebenen vor. Rund 170 Menschen nahmen nach Polizeiangaben am Samstag an der AfD-Kundgebung in Stralsund teil. An einer Mahnwache des DGB Nord beteiligten sich demnach 40 Menschen.

Deutschland erlebe eine grenzenlose Zuwanderung, sagte Holm. Anstatt auf ihr Volk zu hören, begebe sich Merkel lieber in die Abhängigkeit des türkischen Präsidenten Erdogan. „Wir wollen keine unkontrollierte Massenzuwanderung und wir wollen keine Visafreiheit für 80 Millionen Türken, die eine weitere Immigration durch die Hintertür bedeuten!“ Die Türkei gehöre nicht zu Europa und schon gar nicht in die Europäische Union, so Holm weiter. „Merkel muss weg.“ Als Gastredner forderte AfD-Bundesvize Alexander Gauland einen Ausbau der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland. Er nannte die EU-Sanktionen gegen Russland als Reaktion auf die Annexion der Krim „Irrsinn“, da sie auch in Mecklenburg-Vorpommern Arbeitsplätze vernichten würden. Zugleich startete der Landesverband eine Volksinitiative zur Abschaffung des Rundfunkbeitrages. In der Nacht vor der Kundgebung hatten Unbekannte einen Transporter vor dem Parteibüro der AfD in Stralsund mit roter Farbe beschmiert.

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