Hilfen für Schrebergärten : Abwasser-Fördermittel für Kleingärtner

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Der Agrarausschuss hat für 2012 und 2013 insgesamt 160 000 Euro Fördergelder für die Abwasserentsorgung in Kleingartenanlagen bereitgestellt. Ursprünglich sei dafür im Haushalt kein Geld vorgesehen.

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07. Mai 2012, 08:14 Uhr

Schwerin | Der Agrarausschuss des Landtages hat für 2012 und 2013 insgesamt 160 000 Euro Fördergelder für die Abwasserentsorgung in Kleingartenanlagen bereitgestellt. Das teilte die CDU-Landtagsabgeordnete Beate Schlupp gestern mit. Ursprünglich sei dafür im Haushaltsentwurf kein Geld vorgesehen gewesen. Die Koalitionsfraktionen SPD und CDU hätten den Antrag über die Umschichtungen zugunsten der Kleingärtner gemeinsam eingebracht.

Wie ein Sprecher des Agrarministeriums sagte, könne die Errichtung von Gemeinschaftseinrichtungen der Abwasserentsorgung mit bis zu 50 Prozent gefördert werden. Anträge dürften aber nur Vereine und keine Privatpersonen oder Zusammenschlüsse von diesen stellen. Mindestens 750 und maximal 10 000 Euro könnten ausgereicht werden. Man betrachte die Mittelbereitstellung als ein deutliches Signal in die richtige Richtung. Auch die Opposition fand lobende Worte: "Jede Hilfe, die die Abwasser-Problematik in den Kleingärten lösen hilft, ist selbstverständlich willkommen - auch wenn sie noch so klein ist", so der agrarpolitische Sprecher der Linksfraktion, Fritz Tack. Man brauchen aber endlich belastbare Daten und Fakten über den Bedarf.

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