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Schwerin: Kleingärtner diskutierten Positionspapier : Abwässer in Kleingärten

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Der Landesverband der Gartenfreunde bezweifelt, dass die Landesregierung von Kleingärtnern die Errichtung von Abwassersammelgruben verlangen kann. Vertreter diskutierten...

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erstellt am 19.Jun.2011 | 05:46 Uhr

Schwerin | Der Landesverband der Gartenfreunde bezweifelt weiterhin, dass die Landesregierung von Kleingärtnern die Errichtung von Abwassersammelgruben verlangen kann. Auf einer außerordentlichen Delegiertenversammlung zu dem Thema diskutierten knapp 90 Vertreter der 72 000 Mitglieder am Samstag in Schwerin ein Positionspapier.

Darin fordern sie zu prüfen, ob die Parzellen der Kleingärtner überhaupt der Abwasserbeseitigungspflicht unterliegen. Zudem verlangen sie Beweise für eine Belastung des Bodens oder Grundwassers durch Abwässer aus Kleingärten. Bis Ergebnisse vorliegen, müsse der Termin der Abwasserbeseitigungspflicht Ende 2013 ausgesetzt werden.

Nach einer "sachlichen Diskussion", an der sich auch Agrar- und Umweltminister Till Backhaus (SPD) beteiligte, beschlossen die Delegierten, die Resolution zu überarbeiten. Es sollten noch neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu Verfahren der Abwasserbeseitigung in den Gärten selbst berücksichtigt werden, sagte der Verbandsvorsitzende Detlef Rauch. Eine ordentliche Delegiertenversammlung solle sich im November in Schwerin erneut mit der Resolution befassen.

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