Bildung : Abiturienten in MV fallen am häufigsten durch

Mit Hochdruck arbeiten Rellingens Verantwortliche an der Einführung der gymnasialien Oberstufe an der Caspar-Voght-Schule. Halstenbek soll ein Partner sein.
Mit Hochdruck arbeiten Rellingens Verantwortliche an der Einführung der gymnasialien Oberstufe an der Caspar-Voght-Schule. Halstenbek soll ein Partner sein.

Wo haben Abiturienten Top-Zensuren? Und wo schaffen sie gerade so die Hochschulreife? Die Kultusminister geben die Antwort.

svz.de von
17. November 2015, 20:00 Uhr

Die Abiturienten in MV liegen mit ihren Noten im Bundesvergleich im ersten Drittel. 2014 kamen sie auf einen Schnitt von 2,37 – das war Platz 5, wie aus einer Veröffentlichung der Konferenz der Kultusminister (KMK) gestern hervorgeht. Demnach hat Thüringen wie seit Jahren erneut die schlauesten Abiturienten. Dort schafften die Schüler der Gymnasien, Gesamtschulen und beruflichen Schulen einen Durchschnitt von 2,16. Auf dem zweiten Platz liegt Brandenburg mit 2,31, dicht gefolgt von Bayern mit einem Notenschnitt von 2,33 und Sachsen mit 2,34. Schlusslicht ist Niedersachsen mit einem Schnitt von 2,61. Schleswig- Holstein und Rheinland-Pfalz landeten mit 2,54 ebenfalls am Ende des Rankings.

MV hält ebenfalls einen Negativrekord: 6,5 Prozent der Schüler bestanden die Prüfungen zur Hochschulreife nicht. Damit steht das Land recht einsam da: Die nächsthöchste Durchfallquote hatte Sachsen-Anhalt mit 5,6 Prozent. Beim Notenbesten Thüringen fielen nur 1,9 Prozent der Schüler durch.   Insgesamt waren in dem Schuljahr bundesweit rund 335  000 Schüler zu der Abschlussprüfung angetreten. Der Vergleich der Durchschnittsnoten gerät immer wieder in die Kritik, weil die Abiturprüfungen in jedem Bundesland unterschiedlich sind. Ab 2017 sollen die Länder nun auf einen gemeinsamen Aufgabenpool in Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch zugreifen. Ein bundesweites Zentralabitur soll es nicht geben.

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