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Beste Wasserqualität : Ab ins saubere Badewasser!

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Sozialministerin Birgit Hesse stellt Badegewässerkarte vor: An 431 von 486 Stellen ist die Qualität ausgezeichnet / Debatte um Unfälle

Die Qualität des Badewassers an den Stränden Mecklenburg-Vorpommerns ist nach Worten von Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) auch in diesem Jahr wieder hervorragend. „Von den 486 Badegewässern sind 431 als ausgezeichnet, 31 als gut und zehn als ausreichend eingestuft“, sagte Hesse gestern bei der Vorstellung der Badegewässerkarte in Rostock-Warnemünde. Die Wasserqualität werde vier- bis fünfmal in der Saison überprüft. Die Ergebnisse seien dann aktuell auf der digitalen Badegewässerkarte zu sehen.

Hesse stellte mit den für die Wasserrettung zuständigen Verbänden, der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft, dem Deutschen Roten Kreuz, und dem Arbeiter-Samariter-Bund sowie der Wasserschutzpolizei eine Kampagne für mehr Sicherheit beim Baden vor. In einem Faltblatt, das allen Urlaubern und Einheimischen an der Küste und den Binnenseen zur Verfügung gestellt wird, werden die wichtigsten Baderegeln erklärt.

Hintergrund sei, dass nach Angaben des Sozialministeriums 2013 landesweit 31 Menschen bei Bade- und Sportbootunfällen starben. Hesse machte deutlich, dass die Wasserretter von der Novellierung des Rettungsdienstgesetzes profitieren werden. „Sie sind Teil der Rettungskette und müssen auch dementsprechend vergütet werden“, betonte Hesse. Die Landesregierung strebe an, dass die Organisationen für lebensrettende Einsätze eine Pauschale von den Krankenkassen bekommen. Der Landestourismusverband hatte im vergangenen Jahr beklagt, dass die Wasserretter für ihre Einsätze teilweise nicht bezahlt werden. Die Linksfraktion forderte, die Wasserrettung und die Ausbildung der Notfallsanitäter unverzüglich zu novellieren. Der Entwurf müsse noch vor der Sommerpause eingebracht werden. „Wir brauchen bereits in dieser Saison klare Regelungen und bessere gesetzliche Rahmenbedingungen“, sagte die gesundheitspolitische Fraktionssprecherin Karen Stramm. Da die Ausbildung zum Notfallsanitäter drei Jahre dauert, stünden diese der Notfallrettung ohnehin erst ab Mitte 2017 zur Verfügung.

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