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Schwerin : A20-Rehe beschäftigen das Kabinett

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Die abgesagte Jagd auf die Rehe von der Autobahn 20 südöstlich von Rostock beschäftigt jetzt das Kabinett in Schwerin.

Verkehrs- und Umweltministerium arbeiteten gemeinsam an einem Vorschlag, wie die Tiere nachhaltig vom Autobahn-Randstreifen zwischen den Anschlussstellen Sanitz und Dummerstorf vertrieben werden können, sagte eine Sprecherin des Umweltministeriums am Montag in Schwerin. Dieser Vorschlag solle der Ministerrunde am Dienstag als Diskussionsgrundlage dienen.

Eine zunächst geplante Jagd die vermutlich drei bis sechs Rehe war kurzfristig abgesagt worden. Eigentlich sollte die Autobahn dafür am vergangenen Samstagvormittag auf einer Strecke von etwa 15 Kilometern komplett gesperrt werden.

Die Tiere laufen seit Monaten trotz eines Wildzaunes immer wieder über die Schnellstraße und gefährden den Verkehr. Nach Darstellung der Behörden gehen sie außen den Zaun entlang bis zur nächsten Anschlussstelle, umgehen ihn dort und gelangen so auf den Autobahn-Randstreifen mit dem zarten Gras. Im vergangenen Jahr hatte es immer wieder Versuche gegeben, die Rehe aus der Gefahrenzone herauszutreiben. Doch die Tiere kamen immer wieder zurück.

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erstellt am 02.Mai.2016 | 11:54 Uhr

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