MV-Werften : Zunächst 50 Millionen Euro Landeshilfe möglich

Die MV Werften mit Standorten in Wismar, Warnemünde sowie Stralsund brauchen infolge der Corona-Krise frisches Geld. (Archivbild)  

Die MV Werften mit Standorten in Wismar, Warnemünde sowie Stralsund brauchen infolge der Corona-Krise frisches Geld. (Archivbild)

 

 

Die aufgrund der Corona-Pandemie in Zahlungsschwierigkeiten steckenden MV-Werften können mit Hilfen vom Land rechnen.

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21. April 2020, 16:24 Uhr

Die in Zahlungsschwierigkeiten steckenden MV-Werften können zunächst auf 50 Millionen Euro vom Land hoffen. „In einem ersten Schritt könnten 50 Millionen Euro denkbar sein“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) am Dienstag. Das Gesamtpaket werde weiter verhandelt.

Es laufen gegenwärtig noch intensive Gespräche mit allen Beteiligten: Bund, Land, Unternehmen und Banken. Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU)
 

Offen ist dem Vernehmen nach noch, ob die möglichen Hilfen als Bürgschaft oder als Kredit ausgegeben würden. Zuvor hatten verschiedene Medien berichtet.

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Am Donnerstag will die Landesregierung den Landtag in Schwerin informieren. Dazu soll es eine Sondersitzung von Finanz- und Wirtschaftsausschuss geben.

Kurzarbeit in MV-Werften verlängert

Infolge der Corona-Krise ruht seit Mitte März die Arbeit auf den MV-Werften. Betroffen sind rund 3000 Mitarbeiter. Die Kurzarbeit sollte nach vier Wochen enden, wurde nach Unternehmensangaben aber mindestens bis zum 3. Mai verlängert. Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) hatte bereits am vergangenen Freitag Hilfen zur Sicherung der Liquidität in Aussicht gestellt.

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