Mecklenburg-Vorpommern : Zahl der Abstrichzentren und Intensivbetten steigt

Mit einem Abstrichstäbchen nimmt Maximilian Schilling vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) eine Probe im Ludwigsluster Testzentrum.

Mit einem Abstrichstäbchen nimmt Maximilian Schilling vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) eine Probe im Ludwigsluster Testzentrum.

Die Zahl der Intensivbetten habe sich laut Gesundheitsministerium bereits mehr als verdoppelt.

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30. März 2020, 18:10 Uhr

Die Zahl der Abstrichzentren in Mecklenburg-Vorpommern ist auf 17 angewachsen. Darüber hinaus seien vier mobile Teams des Deutschen Roten Kreuzes unterwegs, die im Auftrag des Gesundheitsministeriums bei Verdacht einer Corona-Infektion Abstriche bei nicht mobilen Patienten vornehmen, teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Montag in Rostock auf dpa-Anfrage mit. Der Landkreis Vorpommern-Greifswald habe zwei weitere Fahrzeuge im Einsatz, die an verschiedenen Orten Station machen. Die Tests könnten von insgesamt sechs Laboren im Land ausgewertet werden.

Gleichzeitig ist die Zahl der Intensivbetten im Nordosten in den vergangenen Wochen stark ausgebaut worden. Inzwischen gebe es 512 Betten, an denen Patienten beatmet werden können. Gegenüber dem Krankenhausplan mit 215 Intensivbetten sei deren Zahl bereits jetzt mehr als verdoppelt worden. „Weitere Aufstockungen sind möglich“, hieß es. Diese Betten seien aber nicht nur Corona-Patienten vorbehalten. Derzeit seien sieben Betten mit ihnen belegt.

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