Yachthafenresidenz Hohe Düne : Neuer Yachthafenresidenz-Prozess - Ex-Minister Ebnet mitangeklagt

Zum Auftakt des Prozesses wegen Subventionsbetrugs steht der norwegische Unternehmer Harald Lökkevik (vorn 2.v.l.) mit seinen Anwälten Alexandra Wagner (vorn l-r), Bernd Groß und Nebenbeteiligtenvertreter Martin Lailach im Saal das Landgerichts, hinten der Mitangeklagte Otto Ebnet (SPD, 2.v.l.), ehemaliger Landeswirtschaftsminister, mit seinen Anwälten Detlef Röhler (l-r) und Frank Hardtke.

Zum Auftakt des Prozesses wegen Subventionsbetrugs steht der norwegische Unternehmer Harald Lökkevik (vorn 2.v.l.) mit seinen Anwälten Alexandra Wagner (vorn l-r), Bernd Groß und Nebenbeteiligtenvertreter Martin Lailach im Saal das Landgerichts, hinten der Mitangeklagte Otto Ebnet (SPD, 2.v.l.), ehemaliger Landeswirtschaftsminister, mit seinen Anwälten Detlef Röhler (l-r) und Frank Hardtke.

„Hohe Düne“-Invetsor Harald Lökkevik und Ex-Wirtschaftsminister Otto Ebnet (SPD) stehen wieder vor Gericht. Der Prozess um angeblich zu Unrecht geflossene Subventionen wird neu aufgerollt.

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09. Mai 2019, 12:39 Uhr

Vor dem Landgericht Schwerin ist einer der umfangreichsten Wirtschaftsstrafprozesse Mecklenburg-Vorpommerns in die nächste Runde gegangen. Der norwegische Unternehmer Per Harald Lökkevik muss sich seit Donnerstag erneut wegen des Verdachts des Subventionsbetrugs in einem besonders schweren Fall verantworten.

Für den Bau der Rostocker Yachthafenresidenz Hohe Düne soll der 56-Jährige laut Anklage seit 2002 zu Unrecht Fördergelder in Höhe von mindestens 13 Millionen Euro erhalten haben. 2015 wurde Lökkevik vom Landgericht Rostock von diesem Vorwurf freigesprochen. Da der Bundesgerichtshof das Urteil 2017 wegen mehrerer Rechtsfehler aufhoben hat, muss der Fall erneut verhandelt werden.

Ex-Wirtschaftsminister vor Gericht

Mit Lökkevik stehen als mutmaßliche Mittäter der frühere Chef des Landesförderinstituts Roland Gießelbach, der Vorstandvorsitzende der Ostsee-Sparkasse in Rostock, Frank Berg und der Steuerberater Roland S. vor Gericht.

Der frühere Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern Otto Ebnet (SPD) wird beschuldigt, den anderen beim Subventionsbetrug geholfen zu haben. Ebnet, Gießelbach und Berg müssen sich zusätzlich wegen Untreue verantworten, da sie Steuergelder für einen rechtswidrigen Zweck eingesetzt haben sollen.

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