Mecklenburg-Vorpommern : Wie Bestatter das Corona-Jahr erlebten

von 19. Mai 2021, 05:00 Uhr

svz+ Logo
Blick hinter die Kulissen in Güstrow. René Franz (l.) und Markus Raabe vom Bestattungshaus Auge bereiten eine klassische Trauerfeier vor. Bei Covid-19-Verstorbenen blieb der Sarg indes geschlossen und die Toten wurden nicht mehr hergerichtet, weder gewaschen, noch hübsch angekleidet.
Blick hinter die Kulissen in Güstrow. René Franz (l.) und Markus Raabe vom Bestattungshaus Auge bereiten eine klassische Trauerfeier vor. Bei Covid-19-Verstorbenen blieb der Sarg indes geschlossen und die Toten wurden nicht mehr hergerichtet, weder gewaschen, noch hübsch angekleidet.

Ein würdevolles Abschiednehmen war in den vergangenen Monaten für Hinterbliebene von Corona-Toten nicht möglich. Das belastete auch die Bestatter. Zwei von ihnen erzählen, was ihren Arbeitsalltag noch erschwerte.

Mecklenburg-Vorpommern | „Wie kriegst du das hin? Wie kannst du immer nur mit traurigen Leuten zusammen sein? Seit Katrin Auge als Bestatterin arbeitet, wird sie das gefragt. Obwohl es manchmal nervt, hat die Güstrowerin nie versucht, einen Deckel über derlei Fragen zu stülpen. Stattdessen erzählt sie immer noch gern von ihrem Job, in den sie als junge Frau mit Anfang 20 stol...

Schließen Sie jetzt den kostenfreien Probemonat ab (anschließend 7,90 €/Monat), um diesen Artikel zu lesen. Alle weiteren Inhalte auf unserer Webseite und in unserer App stehen Ihnen dann ebenfalls zur Verfügung.

Monatlich kündbar

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Hier anmelden »

Oder kostenlos bis zu drei Artikel in 30 Tagen lesen

Registrieren »
zur Startseite