Weihnachtsansprache : Schwesig wirbt für ein gutes Zusammenleben im Land

Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, steht in der Staatskanzlei vor einem Weihnachtsbaum.

Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, steht in der Staatskanzlei vor einem Weihnachtsbaum.

Manuela Schwesig hat am Sonntagabend ihre Weihnachtsansprache im Fernsehen gehalten. Dabei forderte sie die Menschen auf, mehr füreinander da zu sein.

von
24. Dezember 2018, 09:39 Uhr

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat die Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns aufgefordert, mehr füreinander da zu sein. Ein gutes Zusammenleben sei für alle wichtig, „nicht nur in der Stadt, auch auf dem Land“, sagte die Regierungschefin laut Redemanuskript in ihrer Weihnachtsansprache.

Sie bat die Menschen, sich im neuen Jahr an den Kommunalwahlen zu beteiligen. „Meine Bitte an Sie: Gehen Sie wählen. Lassen Sie sich aufstellen für Ihr Heimatdorf, Ihre Heimatstadt. Für ein gutes Zusammenleben“, sagte Schwesig. Die Wahlen böten eine große Chance, mitzubestimmen und mitzuentscheiden. „In den Kommunen, in unseren Städten und Dörfern wird vieles entschieden, was jeden von uns betrifft. Ich habe das selbst viele Jahre ehrenamtlich gemacht und Hochachtung vor denen, die sich dazu bereitfinden“, erklärte sie.

Für das zu Ende gehende Jahr zog die Ministerpräsidentin eine positive Bilanz. Es seien wichtige Schritte für das Land geschafft worden. „Die Arbeitslosigkeit ist weiter gesunken und auf dem niedrigsten Stand seit der Deutschen Einheit.“ Die Landesregierung habe einen Fahrplan für die kostenfreie Kita beschlossen. Von 2020 an würden die Elternbeiträge für alle Kinder abgeschafft. „Das ist die größte Familienentlastung in der Geschichte unseres Landes“, hob Schwesig hervor. Bereits ab Januar 2019 werden Familien mit mehreren Kita- oder Hortkindern nur noch für ein Kind zahlen. „21 000 Kinder und Familien werden davon profitieren“, sagte sie.

Herausragend an 2018 war Schwesig zufolge der heiße und trockene Sommer. Für viele sei er toll gewesen, der Tourismus sei beflügelt worden. „Für diejenigen, die für unser täglich Brot sorgen“, wie sie sagte, sei der Sommer sehr schwierig gewesen. Die lange Trockenheit habe der Natur zu schaffen gemacht und mit vielen Bränden auch die Feuerwehren herausgefordert.

Weiter erinnerte Schwesig daran, dass sich Mecklenburg-Vorpommern 2018 weltoffen und von seiner besten Seite gezeigt habe. Dazu zählte sie Feste in Rostock wie den Mecklenburg-Vorpommern-Tag, den Hansetag, den 800. Stadtgeburtstag und die Hanse Sail.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 65.000 Schüler und Lehrer allein in unserem Verbreitungsgebiet erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen