Deutliche Anstiege in Schwerin und Rostock : Während Corona-Krise fällt in Mecklenburg-Vorpommern mehr Müll an

Bei der Veolia im Seehafen wird Restmüll der Hansestadt und aus dem Umland angeliefert.

Bei der Veolia im Seehafen wird Restmüll der Hansestadt und aus dem Umland angeliefert.

Zu Hause bleiben, heißt es während der Pandemie. Das hat sich an einigen Orten auch auf das Müllaufkommen ausgewirkt - die Abholung wurde teilweise verdoppelt.

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10. Juni 2020, 09:02 Uhr

In einigen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns ist während der Corona-Krise mehr Müll angefallen als normalerweise. In Schwerin sei die Menge an Restmüll im März im Vergleich zu den Vorjahren um 20 Prozent gestiegen, teilte die Stadt mit. Der Landkreis Nordwestmecklenburg verzeichnet für die Monate März und April zusammen eine Zunahme von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Restmüll in Rostock zweimal wöchentlich abgeholt

Auch in Rostock sei in dieser Zeit gebietsweise mehr Restmüll angefallen, sagt Steffen Böhme, Sprecher der Stadtentsorgung Rostock (SR). Vor allem Viertel mit größeren Mehrfamilienhäusern seien betroffen gewesen. Hier sei der Restmüll zeitweise zweimal anstatt einmal pro Woche abgeholt worden.

Eine Zunahme an Sperrmüll meldet der Landkreis Ludwigslust-Parchim. Das trifft laut Böhme auch auf Rostock zu. Mittlerweile normalisiere sich das Aufkommen wie auch bei anderen Müllarten aber wieder. Die zwischenzeitlich zurückgegangenen Anmeldungen von Gewerbemüll etwa von Restaurants nehme hingegen wieder zu.

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