Laut einem Medienbericht : Verfassungsschutz beobachtet Burschenschaften in Greifswald

Im Fokus stehen die Burschenschaften Rugia und Markomannia Aachen.

svz.de von
24. April 2019, 14:14 Uhr

Der Verfassungsschutz Mecklenburg-Vorpommern beobachtet einem Bericht des NDR zufolge die Greifswalder Burschenschaften Rugia und Markomannia Aachen. Hintergrund ist dem Bericht zufolge das Gutachten des Bundesverfassungsschutzes zur AfD, in dem die Gruppierungen Der Flügel und die Junge Alternative als rechtsextreme Verdachtsfälle eingestuft wurden. Aus dem Gutachten geht auch hervor, dass mehrere AfD-Politiker Kontakte zu den Burschenschaften haben sollen.

Generell keine Auskunft

Das Schweriner Innenministerium wollte den Bericht am Mittwoch nicht direkt bestätigen. Das Gutachten sei die Grundlage für die "Sachverhaltsaufklärung" innerhalb der Verdachtsfälle in der AfD, zu der auch Kontakte ins Burschenschaftsspektrum gehörten, erklärte eine Ministeriumssprecherin. Darüber, ob die genannten Burschenschaften aber beobachtet werden und wie, werde generell keine Auskunft gegeben.

Dem Gutachten des Verfassungsschutzes zufolge ist der Neubrandenburger AfD-Bundestagsabgeordnete Enrico Komning Mitglied der Rugia, der Landtagsabgeordnete Ralph Weber soll dort Vorträge gehalten haben. Fraktionschef Nikolaus Kramer soll laut dem NDR-Bericht Mitglied der Markomannia sein, zudem sollen deren Räume der Jungen Alternative für Treffen zur Verfügung gestanden haben.

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