Brudersdorf bei Dargun : Urlauber schießt mit Luftgewehr und löst Polizeieinsatz aus

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Ein 34-jähriger Hamburger hat im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zur Waffe gegriffen und dabei auch fremde Ziele ins Visier genommen.

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26. Mai 2020, 07:00 Uhr

Mit Schüssen aus einem Luftgewehr hat ein Urlauber aus Hamburg einen größeren Polizeieinsatz in Brudersdorf bei Dargun (Mecklenburgische Seenplatte) ausgelöst. Wie ein Polizeisprecher am Dienstag erklärte, hatten Nachbarn am Vorabend beobachtet, wie der Mann mit einer „Langwaffe mit Zielfernrohr“ um sich schoss. Sie meldeten der Polizei, dass der Mann auch Ziele außerhalb des Grundstückes, wie einen Tümpel, treffe. Als ein größeres Polizeiaufgebot mit Unterstützung des Landeskriminalamtes in der Nacht gegen 2.30 Uhr anrückte, gab der 34-jährige Hamburger ein Luftgewehr - im Volksmund „Knicker“ genannt - und eine Schreckschusspistole heraus.

Mann muss mit Geldstrafe rechnen

Er sei bei seinen Großeltern zu Besuch und habe dort geschossen. Die Nutzung von Luftgewehren, die Diabolos verschießen, ist nur auf dem eigenen Grundstück erlaubt, wie der Sprecher sagte. Gegen den 34-Jährigen werde wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt, das für ähnliche Fälle in der Regel Geldstrafen vorsieht.

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