Unwetter in Schwerin : Starkregen sorgt für überflutete Straßen und Tunnel

In Schwerin hat der Starkregen teilweise Straßen und Tunnel überschwemmt.
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In Schwerin hat der Starkregen teilweise Straßen und Tunnel überschwemmt.

Ein kräftiger Platzregen ist am Freitagnachmittag über Schwerin niedergegangen und hat einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst.

svz.de von
12. Juli 2019, 17:37 Uhr

Sintflutartige Regenfälle haben am Nachmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr in der Schweriner City ausgelöst. „Seit 14 Uhr ist die Feuerwehr mit der Bewältigung von mehr als 50 Hilfeleistungseinsätzen in der Innenstadt beschäftigt. Die Berufsfeuerwehr und alle  Freiwilligen Feuerwehren sind im Einsatz. Alle Einsätze werden nach Priorität von der Leitstelle disponiert“, twitterte die Feuerwehr.

Besonders betroffen: die Schelfstadt, wo unter anderem in der Bergstraße zahlreiche Keller unter Wasser standen, die Werderstraße und der Bereich um den Pfaffenteich. „Wir arbeiten uns von Haus zu Haus“, hieß es aus der Leitstelle. „Land unter“ wurde auch aus der Mecklenburgstraße gemeldet, die durch den Gewitterschauer in weiten Teilen überschwemmt war.

Auch im Rathaus soll es durchgeregnet haben

Selbst Oberbürgermeister Rico Badenschier musste im Keller seines Hauses in der Schelfstadt Wasser schöpfen. Wegen Überflutung geschlossen hatte die Kaufhalle in der Schelfstraße. Auch im Rathaus soll es durchgeregnet haben. Die alten Fallrohre am Schloss  schafften es ebenfalls nicht, die großen Wassermassen aufzunehmen.  Gully-Deckel im Zentrum wurden einfach hochgedrückt.

Mehr als 60 Einsätze zählte die Leitstelle bis zum frühen Abend. „An manchen Einsätzen hingen allerdings gleich mehrere Keller“, sagte Mathias Motzkus vom Lagedienst. Verletzte habe es durch den Regen nicht gegeben. Der wirtschaftliche Schaden sei aber zum Teil erheblich, berichtete Motzkus. So habe die Feuerwehr am Pfaffenteich unter anderem auch Läden im Souterrain ausgepumpt.

Bemerkenswert: Nach Angaben aus der Leitstelle, die für ganz Westmecklenburg zuständig ist, konzentrierte sich das Unwetter tatsächlich auf Schwerin und hier auf die Innenstadt. „Wir haben keine witterungsbedingten Anrufe aus dem Umland bekommen“, erklärte Motzkus.

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