Mecklenburg-Vorpommern : Unternehmerverbände fordern weitere Sonntagsöffnungen

Für den Einzelhandel sind geöffnete Läden am Sonntag ein lukratives Geschäft.
Für den Einzelhandel sind geöffnete Läden am Sonntag ein lukratives Geschäft.

Laut Verbänden seien die Öffnungen am Sonntag eine hilfreiche Sofortmaßnahme der Regierung.

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24. Juni 2020, 17:39 Uhr

Angesichts der wirtschaftlichen Probleme des Einzelhandels durch die Corona-Krise haben Unternehmerverbände eine Ausweitung der Sonntagsöffnungen in Mecklenburg-Vorpommern gefordert. „Zusätzliche Termine zur Sonntagsöffnung wären eine hilfreiche Sofortmaßnahme durch die Landesregierung, die nichts kostet und mit Blick auf die derzeitigen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise als temporäre Maßnahme auch zu akzeptieren sein sollte“, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung dreier regionaler Unternehmerverbände.

Entscheidung liegt bei den Unternehmen

Etwa die Kaufkraft der Urlaubsgäste solle genutzt werden, damit der Einzelhandel stabilisiert werden könne. Ob Unternehmen am Sonntag öffnen, solle deren Entscheidung sein. Es müsse jedoch grundsätzlich möglich sein, die Zahl der Sonntagsöffnungen bis Ende 2021 auszuweiten. Laut Landesverordnung dürfen Handelsgeschäfte an maximal vier Sonntagen im Jahr öffnen. An dem Tag dürfe kein gesetzlicher Feiertag liegen.

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