Ueckermünde : Gutachter: Hausbrand mit Millionenschaden wurde gelegt

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Unklar sei aber noch, ob der Brand in dem Haus mit 40 Wohnungen vorsätzlich oder fahrlässig verursacht worden ist.

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25. Juli 2019, 13:43 Uhr

Das Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Ueckermünde (Vorpommern-Greifswald), das vor knapp zwei Wochen einen Millionenschaden zur Folge hatte, ist gelegt worden. Zu diesem Fazit sei der Brandsachverständige bei seinen Untersuchungen gekommen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg am Donnerstag.

Es bestehe der Verdacht der schweren Brandstiftung. Unklar sei aber noch, ob der Brand in dem Haus mit 40 Wohnungen vorsätzlich oder fahrlässig verursacht worden ist. Eine technische Ursache habe der Experte „bei gewissem Restrisiko ausgeschlossen.“

Weiterlesen: Anklam/Ueckermünde: Feuer in Ölmühle und Wohnhaus: Verdacht auf Brandstiftung

Anwohner kamen bei Bekannten unter

Das Feuer war am 13. Juli abends im Dachstuhl des Wohnblocks ausgebrochen. Das über Treppen begehbare Dachgeschoss, das unter anderem als Trockenboden benutzt wurde, wurde auf der gesamten Breite komplett zerstört. Etwa 80 Bewohner mussten flüchten. Sie konnten bis heute nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Sie kamen bei Bekannten oder in anderen Häusern unter. Verletzt wurde niemand.

Die Eigentümerin - die Wohnungsgenossenschaft Ueckermünde eG - hat den Schaden auf zwei bis drei Millionen Euro geschätzt. Zugleich hat sie eine Sanierung in Aussicht gestellt.

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