Truppenübungsplatz bei Lübtheen : 100 Einsatzkräfte kontrollieren Brandgebiet

Teile eines Waldes in der Nähe von Lübtheen sind nach einer Feuer verbrannt (Luftaufnahme aus einem Hubschrauber).

Teile eines Waldes in der Nähe von Lübtheen sind nach einer Feuer verbrannt (Luftaufnahme aus einem Hubschrauber).

Mit der Nachsorge soll sichergestellt werden, dass bei einem Aufflackern das Feuer rasch bekämpft werden kann.

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10. Juli 2019, 14:13 Uhr

Nach dem Waldbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Lübtheen haben Mitarbeiter der Bundesforst die Kontrollen in dem weitläufigen Gelände übernommen. Mit der Nachsorge soll sichergestellt werden, dass bei einem Aufflackern das Feuer rasch bekämpft werden kann.

Weiterlesen: Bundesforst übernimmt Brandwache

Wie die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben als Eignerin des 6200 Hektar großen Gebiets am Mittwoch weiter mitteilte, wurde dazu beim Bundesforstbetrieb Trave (Schleswig-Holstein) eine gesonderte Einheit gebildet. Die Forstleute erhielten Unterstützung vom Technischen Hilfswerk (THW), mit dessen Hilfe unter anderem auch die Brandschneisen fertiggestellt würden.

Regelmäßige Kontrollen am Boden und aus der Luft

Insgesamt seien derzeit rund 100 Personen im Einsatz. Regelmäßige Kontrollen gebe es am Boden und aus der Luft, hieß es.

Das Feuer war am 30. Juni auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz ausgebrochen und konnte erst am Montag gelöscht werden. Das gesamte Übungsgelände ist hochgradig mit Munition belastet, was die Löscharbeiten erheblich erschwerte. Zum Einsatz kamen daher auch Löschhubschrauber von Bundeswehr und Bundespolizei sowie Räumpanzer.

Nach Angaben der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben wurden durch das Feuer 944 Hektar Wald in Mitleidenschaft gezogen. Zwar hatte es kurz zuvor an gleicher Stelle schon einmal gebrannt, doch vermuten die Behörden vorsätzliche Brandstiftung und ermitteln dazu. Am Mittwochnachmittag wird Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) in der westmecklenburgischen Region erwartet, um sich über die Lage zu informieren und über mögliche Konsequenzen zu beraten.

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