Bauernprotest : Traktoren rollen nach Berlin: Noch kaum Verkehrsprobleme

Traktoren stehen auf einer Landstraße. Mehrere Tausend Bauern aus ganz Deutschland wollen gegen 12.00 Uhr in Berlin gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung demonstrieren.

Traktoren stehen auf einer Landstraße. Mehrere Tausend Bauern aus ganz Deutschland wollen gegen 12.00 Uhr in Berlin gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung demonstrieren.

Autofahrer meiden die betroffenen Straßen

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26. November 2019, 08:06 Uhr

Zahlreiche Bauern haben sich am Dienstagmorgen mit Traktoren unter anderem aus Mecklenburg-Vorpommern auf den Weg nach Berlin gemacht. Wie mehrere Polizeisprecher erklärten, kam es bisher nur zu wenigen Staus, weil die meisten Autofahrer die betroffenen Bundesstraßen 96, 109 und 5 mieden. So fuhren allein etwa 270 Traktoren von Neustrelitz über die Bundesstraße 96, wo sich Brandenburger Bauern einreihten und die Zahl bis Nassenheide vor Oranienburg noch auf 350 Maschinen stieg. „Der Konvoi ist etwa 20 Kilometer lang“, sagte ein Sprecher der Initiative „Land schafft Verbindung“. Nach NDR-Angaben soll es aktuell aber zu Behinderungen zwischen Boizenburg und Ludwigslust kommen.

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Die Initiative organisiert die Sternfahrt mit dem Bauernverband. Die anderen Konvois waren von Perleberg und Prenzlau (Brandenburg) aus unterwegs. Ziel der Landwirte ist eine Großdemonstration am Brandenburger Tor in Berlin, wo gegen das Agrarpaket des Bundes protestiert werden soll. Die Bauern kritisieren unter anderem geplante schärfere Vorgaben zum Insekten- und Umweltschutz und weitere Düngebeschränkungen zum Schutz des Grundwassers. „Wir wollen, dass das Agrarpaket gestoppt und neu diskutiert wird, mit Bauern und Fachinstituten“, sagte die Landwirtin und Sprecherin der Gruppe im Nordosten, Kathrin Naumann aus Benitz bei Rostock.

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