Toter Türsteher auf Usedom : Fall gibt Ermittlern weiter Rätsel auf

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Wie ein Sprecher der Stralsunder Staatsanwaltschaft am Dienstag sagte, ist immer noch unklar, wo und wie der 60-Jährige genau zu Tode kam.

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09. Juli 2019, 14:54 Uhr

Zwei Monate nach dem Fund eines toten Türstehers aus Deutschland auf der polnischen Seite der Insel Usedom gibt der Fall den Ermittlern weiter Rätsel auf. Wie ein Sprecher der Stralsunder Staatsanwaltschaft am Dienstag sagte, ist immer noch unklar, wo und wie der 60-Jährige genau zu Tode kam. Die polnischen Behörden hätten bisher weder ein Obduktionsergebnis mitgeteilt, noch wie beantragt die Leiche den deutschen Ermittlern überstellt. Die Staatsanwaltschaft Stralsund ermittelt bisher wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge, hält aber auch eine fahrlässige Tötung für möglich.

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Als Türsteher von Diskotheken und Bars bekannt

Der Tote war am 7. Mai in einem Waldgebiet in Swinemünde (Swinoujscie) entdeckt worden. Ein Auto des Mannes wurde im benachbarten Ahlbeck an der Grenze beschlagnahmt. Der Getötete stammte aus Greifswald, lebte aber seit Jahren auf der Ostseeinsel, wo er eine Sicherheitsfirma betrieb. Früher war er nach Medienberichten als Türsteher von Diskotheken und Bars bekannt.

In dem Zusammenhang wurde auch eine Bekannte des Opfers ermittelt.

Sie soll zuletzt mit dem 60-Jährigen gesehen worden sein, habe aber auf Anraten eines Anwaltes keine Angaben gemacht. Ihre Wohnung war durchsucht und ihr Auto sichergestellt worden. Der Getötete soll in der DDR ein erfolgreicher Kraftsportler gewesen sein.

Weiterlesen: Opfer kommt aus Greifswald: Bekannter Kraftsportler tot auf Usedom gefunden

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