Tote auf Usedom : Kleiner Erfolg im Fall Maria

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Schuhe eines Tatverdächtigen gefunden

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08. Mai 2019, 15:11 Uhr

Auf der Suche nach Beweismitteln im Fall der auf Usedom getöteten Maria haben die Ermittler einen kleinen Erfolg erzielt. Sie fanden ein Paar Schuhe, das einer der beiden Mordverdächtigen nach eigenen Angaben nach der Tat in einen Entwässerungsgraben geworfen hatte. Die Schuhe passten zu der Beschreibung, sagte der Stralsunder Staatsanwalt Sascha Ott am Mittwoch. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie einem der Verdächtigen gehören. „Das ist ein wichtiges Puzzleteil in den Ermittlungen“, sagte er. Es gehe darum, den Tatverdacht zu erhärten.

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Die Suche nach dem Messer, mit dem die 18-Jährige Mitte März in Zinnowitz getötet wurde, blieb dagegen bislang erfolglos. Ende April hatten Taucher vergeblich in der Ostsee vor Zinnowitz nach der Tatwaffe gesucht, die einer der Verdächtigen dort ins Wasser geworfen haben will. Die Ermittler prüfen Ott zufolge den Tatablauf derzeit minutiös nach. Die 19 und 21 Jahre alten Männer seien teilgeständig.

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Sie werden des gemeinschaftlichen Mordes verdächtigt, sie wurden am 16. April festgenommen. Die U-Haft darf in der Regel höchstens sechs Monate dauern.

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