Besitz von Betäubungsmitteln : Stralsund: Bundespolizei nimmt Mann mit zwei Haftbefehlen fest

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Am Sonntagabend nahmen Beamte der Bundespolizeiinspektion Stralsund in der Regionalbahn von Rostock nach Stralsund einen Reisenden fest. Auf dem Weg zur Wache schmiss der Mann noch eine Plastikdose weg.

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04. März 2019, 14:30 Uhr

Am Sonntagabend nahmen Beamte der Bundespolizeiinspektion Stralsund in der Regionalbahn von Rostock nach Stralsund einen Reisenden fest. Auf dem Weg zur Wache der Bundespolizei auf dem Bahnhof Stralsund, schmiss der Mann noch schnell eine Plastikdose weg. Die Beamten stellten diese sicher und erkannten, dass es sich dabei vermutlich um Betäubungsmittel handelt.

Nach der polizeilichen Überprüfung wurde den Beamten bewusst, warum der Mann die Drogen entsorgen wollte. Der 34-jährige Lüneburger war durch die Staatsanwaltschaft Lüneburg mit zwei Haftbefehlen zur Festnahme ausgeschrieben und wurde gesucht. Bereits 2017 war er wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Zahlung einer Geldstrafe von 599,50 Euro oder 43 Tage ersatzweiser Freiheitsstrafe strafrechtlich verurteilt worden. Bis dato ist der Lüneburger der Aufforderung nicht nachgekommen. Im Jahr 2018 erfolgte dann eine weitere Ausschreibung zur Strafvollstreckung, da der Mann die Geldstrafe von 178,50 Euro in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren ebenfalls nicht beglichen hatte. Ersatzweise wurden fünf Tage Erzwingungshaft angeordnet.

Auch Sonntagabend konnte der Mann den geforderten Geldbetrag in Höhe von 778 Euro nicht aufbringen, sodass er nun 48 Tage Freiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt verbüßt. Danach wird sich der Lüneburger nun erneut wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

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