Landwirtschaft in MV : Statistikamt: Überdurchschnittlich viele Zuckerrüben geerntet

Gründe sind bessere Erträge und eine größere Anbaufläche. Insgesamt wurden etwa 2,2 Millionen Tonnen Rüben eingebracht.

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15. Januar 2020, 13:57 Uhr

Die Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern haben im vergangenen Jahr überdurchschnittlich viele Zuckerrüben geerntet. Gründe seien bessere Erträge und eine größere Anbaufläche, teilte das Statistische Amt am Mittwoch mit. Insgesamt wurden demnach 2,2 Millionen Tonnen Rüben eingebracht, ein Drittel mehr als im Dürrejahr 2018 und 22 Prozent mehr als im langjährigen Durchschnitt. Der Ertrag lag mit durchschnittlich 73,6 Tonnen pro Hektar um 21 Prozent über dem des Vorjahres und um 6 Prozent über dem mehrjährigen Durchschnitt. Die Anbaufläche war um 10 Prozent zu 2018 und um 16 Prozent zu den Vorjahren ausgedehnt worden.

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Winterweizen spielt wichtige Rolle

Für die Ernte 2020 haben die Bauern der Statistik zufolge bei allen Getreidearten außer Winterroggen die Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr verringert. Winterweizen ist weiterhin die Hauptfrucht, die Anbaufläche wurde jedoch um 6 Prozent auf 311 300 Hektar reduziert. Das Futtergetreide Triticale und Getreide zur Ganzpflanzenernte wird auf 10 beziehungsweise 29 Prozent geringeren Flächen produziert. Die Rapsfläche wuchs mit 173 Hektar im Vergleich zu 2019 leicht um 3 Prozent. 2019 bauten die Landwirte die Ölfrucht aber auf 20 Prozent weniger Fläche an. Im Frühjahr werden zur Ernte in diesem Jahr noch Kartoffeln und Mais gelegt und Zuckerrüben gesät.

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