Reparaturkosten sind explodiert : Werft will «Gorch Fock» 2020 an Marine übergeben

Arbeiten am Segelschulschiff 'Gorch Fock'  in der Elsflether Werft. Foto: imago/Wombati
Arbeiten am Segelschulschiff "Gorch Fock" in der Elsflether Werft. Foto: imago/Wombati

Die Belegschaft der Werft sei hoch motiviert, die Aufgabe fortzuführen, sagte der Vorstand der Elsflether Werft AG, Axel Birk, am Freitag.

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31. Mai 2019, 15:31 Uhr

«Aktuell arbeiten wir an der Einhaltung des Ausdocktermins am 21. Juni 2019. Es ist unser Ziel, das Segelschulschiff erfolgreich zu Wasser zu bringen und anschließend hochseetauglich zu machen.»

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Die Werft habe der Marine eine überarbeitete Projektplanung sowie eine Neukalkulation vorgelegt. «Wir hoffen, damit die Grundlage für eine positive Fortführungsentscheidung der Marine zur Instandsetzung der Gorch Fock erarbeitet zu haben», sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der Werft, Pieter Wasmuth. Aus dem Verteidigungsministerium hieß es, derzeit werde ein «Arbeitszeit- und Kostenplan» der Werft bewertet. Der Ausdocktermin vor der Sommerpause wurde als «nächster Meilenstein» bezeichnet, der erreicht werden müsse.

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Die Elsflether Werft ist Generalunternehmerin bei der Sanierung der «Gorch Fock». Für die Reparatur waren ursprünglich 9,6 Millionen Euro eingeplant, doch bislang sind rund 70 Millionen Euro ausgegeben worden. Insgesamt wird die Sanierung auf etwa 135 Millionen Euro geschätzt. Die Werft musste Insolvenz anmelden, die alten Vorstände wurden entlassen.

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