Polizei : Bundesweit einheitliche Regelung zur Maskenpflicht gefordert

In Sachsen seit Montag, in Thüringen und Bayern in den kommenden Tagen, in MV ab Montag nur im ÖPNV und in Brandenburg gar nicht: die Maskenpflicht.

In Sachsen seit Montag, in Thüringen und Bayern in den kommenden Tagen, in MV ab Montag nur im ÖPNV und in Brandenburg gar nicht: die Maskenpflicht.

Die Gewerkschaft der Polizei kritisiert die Unterschiede in den Regelungen zwischen den Bundesländern.

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21. April 2020, 12:15 Uhr

Die Gewerkschaft der Polizei hat eine bundesweit einheitliche Regelung zur Maskenpflicht gefordert. „Es kann nicht Aufgabe der Polizei sein, den Bürgern die Unterschiede in den Regelungen der Bundesländer zu erklären“, sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft, Christian Schumacher, am Dienstag. „Alleingänge oder Überbietungswettbewerbe im Bundesgebiet sollte es nicht geben.“

Die Regelungen zur Maskenpflicht sind bislang recht unterschiedlich.

In Sachsen gilt zum Beispiel seit Montag Maskenpflicht in Geschäften und im Nahverkehr. Thüringen will ab Freitag nachziehen, Bayern kommende Woche. Brandenburg plant laut Landesgesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hingegen bislang keine Pflicht zum Tragen eines Mundschutzes im öffentlichen Raum.

In Mecklenburg-Vorpommern sind Masken ab kommenden Montag im öffentlichen Nahverkehr Pflicht. Das ist umstritten: Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag, Simone Oldenburg, forderte eine sofortige Munschutzpflicht im Nahverkehr. Es sei „völlig sinnfrei und letztendlich unverantwortlich“, die Bevölkerung seit Montag in die Läden und Geschäfte zu lassen, die Mundschutzpflicht für den ÖPNV aber erst eine Woche später einzuführen, sagte sie.

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