Landtag in MV : Fraktion Freie Wähler/BMV fordert zusätzliches Ministerium

Der Landtag in MV
Der Landtag in MV

Kleinste Landtagsfraktion will Bündelung des gesamten Gesundheitsbereichs in eigenem Ministerium. Kritik muss Verkehrsminister Christian Pegel einstecken.

von
02. September 2019, 14:00 Uhr

Die Landtagsfraktion Freie Wähler/BMV hat ein zusätzliches Ministerium in Mecklenburg-Vorpommern ab dem kommenden Jahr gefordert. „Der neue Doppelhaushalt ist ein guter Moment für eine Kabinettsumbildung“, sagte der Vorsitzende der mit vier Mitgliedern kleinsten Fraktion im Schweriner Landesparlament, Bernhard Wildt, am Montag. Er forderte die Bündelung des gesamten Gesundheitsbereichs in einem eigenen Gesundheitsministerium.

Wildt kritisiert Verteilung

Bisher sei das Thema Gesundheit auf drei Ministerien verteilt und damit schlecht organisiert, sagte Wildt. „Die Pflege ist beim Sozialministerium, die Unimedizin beim Bildungsministerium und der Rest beim Wirtschafts- und Gesundheitsministerium angesiedelt.“ Das sei angesichts der Wichtigkeit des Themas und der demografischen Entwicklung nicht gut. Gesundheitsminister könne der jetzige Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) sein. „Der macht das gut“, sagte Wildt.

Droht MV an Boden zu verlieren?

Außerdem sprach Wildt sich dafür aus, den Bereich Digitalisierung vom Verkehrs- ins Wirtschaftsministerium zu geben. Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) sei mit dem Thema überfordert. Mecklenburg-Vorpommern drohe bei den neuen Chancen, die sich mit der Digitalisierung böten, an Boden zu verlieren, wenn in dem Bereich nicht mehr Tempo mit klarem Ziel gemacht werde.

Weiterlesen: Bau neuer Funkmasten verzögert sich
Weiterlesen: Digitalisierung der Verwaltung: Datenschützer äußern Bedenken

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen