Parkentin : Rätseln um faltbaren Strandkorb beendet: Er ist ein Thüringer

Das Corpus delicti: der faltbare Strandkorb, Modell „Duett“
Das Corpus delicti: der faltbare Strandkorb, Modell „Duett“

Das Objekt stammt aus einem Handwerksbetrieb in Schmalkalden. Erfinder des tragbaren Strandmöbels war der Tischler Walter Weyrauch.

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10. Oktober 2019, 11:36 Uhr

Das Rätseln um den faltbaren DDR-Strandkorb hat ein Ende: Er stammt aus einem Handwerksbetrieb in Schmalkalden in Thüringen. Erfinder des tragbaren Strandmöbels war der Tischler Walter Weyrauch, wie dessen Sohn Ralf Weyrauch am Donnerstag sagte. Zuvor hatte die „Südthüringer Zeitung“ berichtet. Wie sich der heute 72-jährige Ralf Weyrauch erinnert, wurden die Strandkörbe von 1965 bis etwa 1973 hergestellt. Die Idee dazu sei seinem Vater gekommen, nachdem Anfang der 1960-er Jahre die Produktion von Kufen für Rodelschlitten auf Schichtpressstoff umgestellt wurde. „Er hat versucht, aus den Reststücken etwas zu machen“, sagte Weyrauch.

Bei Haushaltsauflösung gefunden

Der in einem Sack aus Zeltleinwand verpackte Strandkorb war einem Paar aus Parkentin bei Rostock bei einer Haushaltsauflösung in die Hände gefallen. Selbst Strandkorbhersteller auf Usedom kannten den „Strandkorb light“ nicht, der zusammengefaltet in einen Trabi passte.

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