Ohne Knall ins neue Jahr? : Böllerverbot zu Silvester in Rostock und Schwerin beantragt

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Feinstaub, Müll, Brände und Verletzte: Vielerorts werde von Ausnahmezuständen gesprochen.

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23. Oktober 2019, 13:54 Uhr

Die Deutsche Umwelthilfe hat für die Innenstädte von Rostock und Schwerin ein Silvester-Böllerverbot beantragt. Die Feinstaubbelastung liege dort im Jahresmittel bei 20 (Schwerin) beziehungsweise 24 (Rostock) Mikrogramm je Kubikmeter Luft für die Partikelgröße PM 10, teilte die Organisation am Mittwoch in Berlin mit.

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Bundesweit seien für 98 Städte mit Feinstaubbelastungen ab 20 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft Verbotsanträge für die Silvester-Böllerei gestellt worden. Partikelgröße PM 10 bedeutet Feinstaubpartikel mit einem maximalen Durchmesser von 10 Mikrometern.

Moderne und saubere Alternative

Am ersten Tag eines jeden Jahres herrschten in deutschen Städten aufgrund des Silvester-Feuerwerks teils Rekord-Feinstaubbelastungswerte von 1000 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, hieß es zur Begründung.

Polizei und Krankenhäuser registrierten zahlreiche Verletzte. Wohnungsbrände sowie vermüllte Straßen und Grünanlagen gehörten ebenfalls jedes Jahr zur Silvesterbilanz. Vielerorts werde von Ausnahmezuständen gesprochen.

Die Deutsche Umwelthilfe wirbt für ein „Silvester 2.0“ mit Licht- und Lasershows. Dies sei eine moderne und saubere Alternative zur Schwarzpulver-Böllerei.

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