Nadrensee: Bundespolizei deckt Urkundenfälschungen auf

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29. Januar 2020, 13:41 Uhr

Wie die Polizei mitteilt, haben Bundespolizisten am Dienstag in Höhe Nadrensee auf der A 11 einen in Richtung Polen fahrenden VW Polo mit deutschen Kennzeichen. Die aufmerksamen Beamten der Bundespolizeiinspektion Pasewalk stellten dabei Unstimmigkeiten bei den Zulassungsplaketten fest. Am vorderen Kennzeichen befand sich eine Plakette von einer Zulassungsstelle in Niedersachsen, an der hinteren Kennzeichentafel eine aus Sachsen-Anhalt. Daraufhin entschlossen sich die Bundespolizisten das Fahrzeug genauer zu überprüfen. Das Ergebnis gab ihnen Recht. Das Fahrzeug ist schon seit Februar 2019 nicht mehr zugelassen. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und stellten die Kennzeichentafeln sicher.

Bei einer weiteren Kontrolle eines polnischen Fahrzeuggespanns an der Anschlussstelle Schmölln auf der BAB 11 legte dessen Fahrer den Beamten der Deutsch-Polnischen Dienststelle polnische Fahrzeugscheine vor. Die am Anhänger angebrachten Kennzeichen stimmten zwar mit den Eintragungen im zugehörigen Fahrzeugschein überein. Eine nähere Prüfung ergab jedoch, dass der Fahrzeuganhänger bereits im Dezember 2019 in Deutschland außer Betrieb gesetzt wurde.

Die beiden Fahrer, ein 21-jähriger und ein 53-jähriger polnischer Staatsbürger, müssen sich nun wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs und der Urkundenfälschung verantworten.

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