Nach EU-Maßnahme : Bund unterstützt Ostseefischer mit Vier Millionen Euro

Auf einem Fischkutter werden vor Timmendorf auf der Ostseeinsel Poel die Fangnetze eingeholt.

Auf einem Fischkutter werden vor Timmendorf auf der Ostseeinsel Poel die Fangnetze eingeholt.

Nach dem Beschluss der EU-Fischereiminister zur drastischen Senkung der Fangmengen für Dorsch und Hering hat die Bundesregierung Hilfen für die Ostseefischerei angekündigt.

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15. November 2019, 10:50 Uhr

Im Haushaltsjahr 2020 stünden zur Minderung beziehungsweise Überwindung der Strukturkrise vier Millionen Euro zur Verfügung, kündigte der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eckhardt Rehberg, am Freitag an.

Hilfe für deutsche Fischerei

Nach der extremen Kürzung der Fangmöglichkeiten für die Herings- und Dorschfischerei gebe es einen Anpassungsbedarf für die deutsche Fischereiflotte, zumindest für einzelne Flottensegmente, begründete Rehberg die nationale, gegebenenfalls von der EU-Kommission kofinanzierte Beihilfe.

Laut Beschluss der EU-Minister von Oktober werden in der westlichen Ostsee die Mengen für Hering im kommenden Jahr um 65 und für Dorsch um 60 Prozent gesenkt.

Weiterlesen: Ostseefischer empört über neue Fangbegrenzung

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