Munitionsbelastung : 27 Millionen für Kampfmittelräumung in den Wäldern in MV

Die Gefahr lauert im Boden: In MV sind einige Wälder mit Munition belastat. Nun sollen die Flächen endlich beräumt werden.

Die Gefahr lauert im Boden: In MV sind einige Wälder mit Munition belastat. Nun sollen die Flächen endlich beräumt werden.

Geld soll vor allem für bundeseigene Waldflächen in unmittelbarer Nähe zu Siedlungen eingesetzt werden

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23. Januar 2020, 13:02 Uhr

Nach dem verheerenden Waldbrand im Vorjahr in Lübtheen verstärken Bund und Land ihre Bemühungen um eine schnellere Beräumung munitionsbelasteter Waldgebiete. Einer am Donnerstag in Schwerin unterzeichneten Vereinbarung zufolge stellt die zuständige Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) in den kommenden fünf Jahren 27 Millionen Euro für die Kampfmittelräumung im Nordosten bereit. Das Geld solle vor allem für bundeseigene Waldflächen in unmittelbarer Nähe zu Siedlungen eingesetzt werden, sagte Innenminister Lorenz Caffier (CDU) nach der Unterzeichnung in Schwerin. „Wir wollen nicht noch einmal Evakuierungen erleben wie im vorigen Sommer in Lübtheen“, betonte Caffier.

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Philipp Schulze/dpa
 

Munition im Boden erschweren Löscharbeiten bei Waldbränden

Anfang Juli hatte ein Großfeuer knapp 1000 Hektar des früheren Truppenübungsplatzes bei Lübtheen erfasst. Die starke Munitionsbelastung im Waldboden hatte die Feuerwehren bei der Brandbekämpfung erheblich eingeschränkt. Mehrere Ortschaften am Rande des inzwischen nicht mehr genutzten Militärgeländes waren vorsorglich geräumt worden.

Weiterlesen: Es brennt! Die große Chronologie des Waldbrandes bei Lübtheen 2019

>> Ein ausführlicher Bericht folgt

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