Ministerin fordert Hilfe : Studenten auf Lebensmittelspende angewiesen

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22. April 2020, 18:03 Uhr

Aufgrund weggebrochener Studentenjobs infolge der Corona-Krise sind in Mecklenburg-Vorpommern erste Studierende auf Lebensmittelspenden angewiesen. Darauf hat Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) am Mittwoch hingewiesen. Für eine unbürokratische Nothilfe stelle das Land 300 000 Euro bereit.

Vorübergehende Öffnung des Bafögs gefordert

Es sei aber eine generelle Lösung nötig. Martin forderte von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU), dass sie Betroffenen den Weg in das Bafög freimacht. Karliczek hat bislang die Position vertreten, dass Studenten, die nicht Bafög-berechtigt sind, einen zinslosen Kredit aufnehmen könnten.

Weiterlesen: Karliczek sträubt sich gegen Bafög-Öffnung

Viele Studenten, die kein Bafög bekommen, müssen neben dem Studium jobben. Wem in der Corona-Krise der Job wegbricht, hat in vielen Fällen Geldsorgen. Betroffen sind Martin zufolge zum Beispiel ausländische Studierende, die keinerlei Anspruch auf andere Hilfe hätten. Unter den Wissenschaftsministern der Länder bestehe Einigkeit über die Forderung nach einer Lösung im Rahmen des Bafög, betonte Martin.

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