Nach Großbrand in Lübtheen : Minister Caffier fordert bundesweite Task Force zur Brandbekämpfung

Seehofer (r., CSU), Bundesminister für Inneres, und Caffier (CDU), Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern.
Seehofer (r, CSU), Bundesminister für Inneres und Caffier (CDU), Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern. /Archiv

Durch solch eine Task Force könnten die Kommunen entlastet werden.

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08. Juli 2019, 09:14 Uhr

Zur Brandbekämpfung von mit Munition belasteten Flächen fordert Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) eine bundesweite Einsatzgruppe. Sie könnte nach dem Vorbild der bereits erfolgreich aufgebauten Medical Task Force an den Katastrophenschutzeinheiten angebunden werden, teilte das Innenministerium in Schwerin mit. Die Gruppe soll dann die örtlichen Feuerwehr- und Katastrophenschutzeinheiten bei der Brandbekämpfung unterstützen. Um im Einsatzfall schnell erreichbar und einsatzbereit zu sein, müssten Spezialtechnik und Personal der Task Force wie etwa geländegängige Lösch- oder Räumfahrzeuge dezentral vom Bund in ganz Deutschland stationiert werden.

„Für die Zukunft richtig aufstellen“

„Mit dieser Task Force und einer nationalen Strategie zur Waldbrandbekämpfung müssen sich Bund und Länder im Hinblick auf Ausrüstung, Ausbildung und taktisches Wissen bei der Bekämpfung von Landschaftsbränden für die Zukunft richtig aufstellen“, wird Caffier zitiert. Damit könnten die Kommunen, die mit ihren Freiwilligen Feuerwehren meist die ersten am Brandort sind, entlastet werden.

Am Mittwoch wird sich Caffier mit Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sowie dem Präsidenten des Technischen Hilfswerks, Albrecht Broemme, und dem Bundespolizeipräsidenten Dieter Romann in Lübtheen treffen. Sie wollen sich ein Bild vom Ausmaß der verheerendsten Brandkatastrophe zu machen. „Die jüngste Katastrophenlage hat ganz deutlich gezeigt, dass dringender Handlungsbedarf erforderlich ist, damit die zumeist ehrenamtlich eingesetzten Einsatzkräfte nicht wieder in die Lage gebracht werden, solche Einsatzlagen bewältigen zu müssen“, erklärte Caffier.

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